Diskussionen über mögliche Technologievereinbarung zwischen der EU und Japan beginnen
Ein Treffen zwischen EU-Forschungskommissar Philippe Busquin und der japanischen Ministerin für Bildung, Sport und Wissenschaft Toyama am 10. Januar in Brüssel führte zu dem Beschluss, Sondierungsgespräche über eine Vereinbarung im Bereich Wissenschaft zwischen der Europäischen Union und Japan einzuleiten. Während eine Zusammenarbeit zwischen der EU und Japan in einer Reihe wissenschaftlicher Bereiche bereits stattfindet, würde die Vereinbarung die Zusammenarbeit auf eine formelle Basis stellen und auf weitere Bereiche ausdehnen. Zusätzlich zu der bereits bestehenden Zusammenarbeit in Bereichen wie Umwelt, Informationstechnologie und Gefahren durch Erdbeben, würde die Vereinbarung gemeinsame Anstrengungen mit dem Aktionsplan verknüpfen, der auf dem zehnten Gipfeltreffen am 8. Dezember 2001 zwischen der EU und Japan angenommen wurde. Einige der zentralen Bereiche, die möglicherweise Teil der Kooperationsvereinbarung bilden sollen, beinhalten den Kampf gegen die Armut und deren Auswirkungen, eine nachhaltige und wirtschaftlich-soziale Entwicklung, die Biotechnologie sowie weitere in diesem Zusammenhang stehende Themen. Toyama und Busquin diskutierten die Möglichkeiten zur Realisierung dieser Zusammenarbeit und schlossen in ihre Erörterungen ebenfalls die institutionellen Verfahren ein.