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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Frankreich und das Vereinigte Königreich führen Debatte über das Klonen fort

Am 2. Februar findet in Paris (Frankreich) eine internationale Diskussion am runden Tisch über das therapeutische Klonen und die Embryonenforschung statt. Indessen bereitet sich auf der anderen Seite des Kanals das britische Oberhaus auf die Erörterung von Verordnungen zum Sch...

Am 2. Februar findet in Paris (Frankreich) eine internationale Diskussion am runden Tisch über das therapeutische Klonen und die Embryonenforschung statt. Indessen bereitet sich auf der anderen Seite des Kanals das britische Oberhaus auf die Erörterung von Verordnungen zum Schutz der genetischen Informationen des Menschen am 15. Januar vor. Die Konferenz in Paris, die von der Cité des Sciences et de l'Industrie veranstaltet wird, untersucht die ethischen und forschungspolitischen Implikationen eines neuen Gesetzentwurfs, der die Gesetze Frankreichs zur Bioethik aktualisieren soll. Die geltenden Gesetze Frankreichs in diesem Bereich wurden im Jahr 1994 verabschiedet, also vor der Entdeckung der menschlichen embryonalen und adulten Stammzellen. Neue Verordnungen sind erforderlich, um die ethischen und rechtlichen Entscheidungen zu berücksichtigen, die für die Forschung und Experimente an diesen Zellen getroffen werden müssen. In der Debatte steht die Frage im Vordergrund, ob Embryonen für Forschungszwecke hergestellt werden sollen und ob dem menschlichen Embryo ein bestimmter Status zuerkannt werden soll. Es werden ebenfalls Unterschiede in den nationalen Gesetzgebungen und Verordnungen hinsichtlich der Stammzellenforschung in der ganzen Welt sowie die wirtschaftlichen und forschungspolitischen Implikationen dieser unterschiedlichen Ansätze untersucht. Gastredner werden u.a. die Sekretärin der Europäischen Beratergruppe für ethische Fragen im Bereich der Wissenschaft und der neuen Technologien (EGE) der Kommission Christiane Bardoux sowie Carlos de Sola vom Lenkungsausschuss für Bioethik des Europarats sein. Außerdem werden Fachleute über den aktuellen Stand in der Embryonen- und Stammzellenforschung im Vereinigten Königreich, in Deutschland, Italien und den USA berichten. Am 15. Januar findet im britischen Oberhaus eine Debatte über den jüngsten Bericht des Ausschusses für Wissenschaft und Technologie Großbritanniens "Human Genetic Databases: challenges and opportunities" (Datenbanken humangenetischer Informationen: Herausforderungen und Chancen) statt. Der Bericht wurde zur Unterstützung des Ausschusses für Humangenetik und der britischen Regierung erstellt, die für die Zukunft Gesetze über die Lagerung, den Schutz und die Verwendung persönlicher genetischer Informationen erwägen. In dem Bericht des Sonderausschusses werden Änderungen von Verordnungen und weitere Investitionen zur Maximierung des potenziellen Nutzens der humangenetischen Forschung gefordert.

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