Bildungsrat nimmt Ziele zur Verbesserung und Harmonisierung des Bildungssystems der EU an
Die Bildungsminister der EU haben sich am 14. Februar in Brüssel auf drei strategische Ziele für die europäischen Bildungssysteme geeinigt: Verbesserung der Qualität und Effektivität der Bildungs- und Ausbildungssysteme der EU, Erleichterung des Zugangs zum lebenslangen Lernen und zur lebenslangen Ausbildung sowie Öffnung der Bildungs- und Ausbildungssysteme für eine breitere Öffentlichkeit. Alle Mitgliedstaaten einigten sich darauf, die Ergebnisse der Hinarbeitung auf diese Ziele zu präsentieren, die zur Erreichung verschiedener Ziele bis 2010 führen sollen. Der Bildungsrat einigte sich ebenfalls darauf, dass Europa bis 2010 als weltweiter Maßstab in Bezug auf die Qualität und Relevanz seiner Bildungs- und Ausbildungssysteme sowie seiner Einrichtungen angesehen werden soll. Die europäischen Bildungs- und Ausbildungssysteme sollten ausreichend aufeinander abgestimmt sein, damit die Bürger Europas in der Lage sind, von einem System zum anderen zu wechseln, während sie gleichzeitig einen größtmöglichen Nutzen aus der Vielfalt ziehen. Die Minister erklärten, dass es den Bürgern bis 2010 möglich sein sollte, irgendwo in Europa erworbene Qualifikationen und Kenntnisse effektiv in der gesamten Union im Rahmen ihrer Laufbahn oder einer Weiterbildung nutzen zu können. Alle Europäer, gleich welchen Alters, werden Zugang zu lebenslangem Lernen haben und Europa wird der Zusammenarbeit - für den gegenseitigen Nutzen aller geographischen Regionen - offen gegenüberstehen und soll der bevorzugte Zielort von Studenten, Stipendiaten und Forschern aus aller Welt sein.
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