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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Offshore-Windtechnologie der EU ist einsatzbereit, so eine Studie

Die Technik für den Bau und den Betrieb von Offshore-Windfarmen ist inzwischen für den groß angelegten Einsatz bereit. Dies geht aus einem von der Kommission finanzierten Projekt hervor, das Möglichkeiten untersuchte, um die Technologie kostengünstiger und umweltfreundlicher z...

Die Technik für den Bau und den Betrieb von Offshore-Windfarmen ist inzwischen für den groß angelegten Einsatz bereit. Dies geht aus einem von der Kommission finanzierten Projekt hervor, das Möglichkeiten untersuchte, um die Technologie kostengünstiger und umweltfreundlicher zu machen. Das Projekt "Concerted Action on Offshore wind energy in Europe" (CA-OWEE - Konzertierte Aktion zur Offshore-Windenergie in Europa), das von Teilnehmern aus 13europäischen Ländern getragen wurde, wurde im Rahmen des thematischen Programms "Energie, Umwelt und nachhaltige Entwicklung" des Fünften Rahmenprogramms für Forschung der EU finanziert. Es verfolgte das Ziel, die Offshore-Windenergie als einen der wichtigsten erneuerbaren Energieträger für Europa aufzuwerten. Dazu wurden Daten über den derzeitigen Stand der Offshore-Windtechnologie und den Stand der Forschung in Europa gesammelt, während das vorhandene Wissen auf Angaben zur Auswirkung auf die Tier- und Pflanzenwelt und die Umwelt untersucht wurde. Projektkoordinator Andrew Henderson, Assistenzprofessor für Offshore-Windenergie an der Technischen Universität Delft (Niederlande), zufolge hat man im Laufe des Projekts festgestellt, dass in mehreren Bereichen weitere Forschungsmaßnahmen notwendig sind. Dies betreffe etwa technologische und Umweltaspekte wie die Untersuchung der Auswirkung von Windfarmen auf Radaranlagen sowie der aeroelastische und strukturelle Aufbau der Rotorblätter von Offshore-Windturbinen, die weit größer als jene von landgestützten Turbinen sind. Henderson fügte hinzu, er halte das Projekt für einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Offshore-Windtechnologie in Europa, das "so vielen Menschen wie möglich helfen wird, von dieser Technik zu profitieren", indem es das Bewusstsein dafür schafft und Informationen verbreitet. Henderson fügte hinzu, dass unter anderem die Zusammenarbeit mehrerer Länder Europas in diesem Projekt ausschlaggebend für seinen Erfolg gewesen sei, da sie den Zugriff auf eine große Menge an Forschungsarbeiten ermöglichte. Diese europäische Dimension sei von "vitaler Bedeutung" für weitere Forschungsmaßnahmen auf diesem Gebiet. Der mit einer Kapazität von 40Megawatt größte europäische Offshore-Windturbinenpark befindet sich in Middelgrun vor der Küste bei Kopenhagen (Dänemark). Fachleute sind der Meinung, dass bereits Ende dieses Jahrzehnts europäische Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von tausenden Megawatt - genug, um mehrere Millionen Haushalte zu versorgen - in Betrieb sein werden. Sowohl Schweden als auch Dänemark, Deutschland, die Niederlande, Belgien, das Vereinigte Königreich und Irland besitzen ausgereifte Pläne zum Bau von Windturbinenparks vor ihren Küsten. Das CA-OWEE-Projekt war auf zwei Jahre angelegt und lief Ende2001 aus.

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