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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Europäische Sachverständigengruppe für Biowissenschaften beschließt Agenda für die nächsten zwölf Monate

Die Europäische Sachverständigengruppe für Biowissenschaften hat bei ihrem Treffen am 7. Mai in Granada (Spanien) ihr Arbeitsprogramm für die nächsten zwölf Monate festgelegt. Im Rahmen des Treffens, das von der spanischen EU-Präsidentschaft veranstaltet wurde, untersuchte di...

Die Europäische Sachverständigengruppe für Biowissenschaften hat bei ihrem Treffen am 7. Mai in Granada (Spanien) ihr Arbeitsprogramm für die nächsten zwölf Monate festgelegt. Im Rahmen des Treffens, das von der spanischen EU-Präsidentschaft veranstaltet wurde, untersuchte die aus hochrangigen Biowissenschaftler bestehende Gruppe die Rolle der Biowissenschaften in der nachhaltigen Landwirtschaft und ihre Darstellung in den Medien. Dabei legte sie verschiedene vorrangige Maßnahmen fest, darunter die Heranführung junger Menschen an eine Karriere in der Wissenschaft und die Aufwertung ihres Beitrags zur Verwirklichung des auf der Tagung des Europäischen Rats von Lissabon im März 2000 beschlossenen Vorhabens, die EU innerhalb des nächsten Jahrzehnts zur wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaft der Welt zu machen. Die Europäische Sachverständigengruppe für Biowissenschaften, die auf Anregung von Forschungskommissar Philippe Busquin im April 2000 gegründet wurde, hat das Ziel, den Dialog zwischen der Forschung, der Politik und der Öffentlichkeit über Biowissenschaften zu intensivieren. Daneben soll sie dazu beitragen, die Bürger Europas besser über naturwissenschaftliche Belange zu informieren. Busquin würdigte die Beratungstätigkeit der Gruppe und erklärte, sie sei "in einer guten Position, um in die wissenschaftliche Debatte auf europäischer Ebene einzugreifen". Das Arbeitsprogramm der Gruppe für die kommenden zwölf Monate umfasst drei Veranstaltungen in Brüssel: - Ein Diskussionsforum zum Thema "Sustainable agriculture: the value of life sciences for development", das sich an alle Beteiligten richtet (30. und 31. Januar 2003). Die Veranstaltung beschäftigt sich mit den Chancen, den Vorteilen und den Gefahren des Fortschritts in den Biowissenschaften und der Biotechnologie für die nachhaltige Landwirtschaft. - Den Workshop "Life sciences communication in the media" am 9. Juli 2002. Gegenstand des Treffens, zu dem Naturwissenschaftler und Journalisten aus ganz Europa eingeladen sind, sind die Grenzen des Informationsflusses zwischen Naturwissenschaft und Öffentlichkeit. Im Vordergrund stehen die Sichtweise der Presse und die Barrieren, mit denen sich Wissenschaftsjournalisten auseinandersetzen müssen, die in mehreren europäischen Ländern tätig sind. - Eine Konferenz zum Thema "The new biology and cultures of the modern time: challenges and perspectives" (18. und 19. November 2002). An dieser Veranstaltung werden Naturwissenschaftler und Intellektuelle aus verschiedenen europäischen Regionen teilnehmen. Sie dient dem Gedankenaustausch über menschliche Werte und Gesellschaft, den Wissensfortschritt und die Zusammenhänge zwischen den Biowissenschaften und der Gesellschaft.

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