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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Wirtschafts- und Sozialausschuss verabschiedet Stellungnahme über Kennzeichnung genetisch veränderter Lebensmittel

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss hat auf seiner Plenarsitzung am 30. Mai eine Stellungnahme verabschiedet, in der er die Kennzeichnung aller Lebensmittel oder Futtermittel verlangt, die genetisch veränderte Organismen (GVO) enthalten. Das Dokument, das mit 53 ...

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss hat auf seiner Plenarsitzung am 30. Mai eine Stellungnahme verabschiedet, in der er die Kennzeichnung aller Lebensmittel oder Futtermittel verlangt, die genetisch veränderte Organismen (GVO) enthalten. Das Dokument, das mit 53 zu 40 Stimmen angenommen wurde, begrüßt den Vorschlag für eine Kennzeichnung von Lebens- und Futtermitteln, die einen GVO-Anteil von einem Prozent oder mehr aufweisen. Außerdem schlägt es die Aufstellung von Normen für importierte GV-Produkte vor, die zwar in ihrem Herkunftsland, in der EU jedoch nicht zugelassen sind. In einer Rede vor der Plenarsitzung sagte die Berichterstatterin Sandra Thomas, die Mehrzahl der Mitglieder der Abteilung Landwirtschaft befürworteten die Kennzeichnung aller GV-Produkte. "Es geht vor allem um die Frage, bei welchen Produkten es sich um GV-Produkte handelt. Dies sind offensichtlich alle Produkte, die mit GV-Material hergestellt wurden", fügte sie hinzu. Obwohl mehrere Mitglieder der Auffassung waren, dass keine Kennzeichnung notwendig ist, wenn nur geringe Spuren von GV-Material in ansonsten GVO-freien Lebensmitteln vorhanden sind, befürwortete die Mehrheit die Ausweitung der Kennzeichnungspflicht von GV-Produkten auf alle Lebens- und Futtermittel, die unter Verwendung von GVO hergestellt wurden. Dazu zählen sowohl Erzeugnisse, die unter Verwendung von GV-Behandlungsstoffen wie etwa Enzymen, als auch nicht genveränderte Enzyme, die aus GV-Mikroorganismen hergestellt wurden. Mit dieser Ausweitung der Bestimmungen wären sich die Verbraucher voll darüber im Klaren, wenn die Gentechnik irgendwo in der Lebensmittel-Produktionskette eine Rolle gespielt hätte, und könnten so eine überlegte Entscheidung treffen, heißt es in der Stellungnahme.

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