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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Konferenz zum Stand von eEurope+ in Slowenien

Am 3. Juni begann in Slowenien eine Konferenz zum Stand des Aktionsplans eEurope+ in den Beitrittsländern. Anlässlich der zweitägigen Veranstaltung, deren Gastgeber der für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige Kommissar Erkki Liikanen und der slowenische Mi...

Am 3. Juni begann in Slowenien eine Konferenz zum Stand des Aktionsplans eEurope+ in den Beitrittsländern. Anlässlich der zweitägigen Veranstaltung, deren Gastgeber der für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige Kommissar Erkki Liikanen und der slowenische Minister Pavel Ganfar waren, sind rund 40 Minister und stellvertretende Minister, die alle 13 Beitrittskandidaten, mehrere EU-Mitgliedstaaten und die Länder Südosteuropas vertreten, sowie Teilnehmer aus dem Privatsektor und aus Forschung und Lehre zusammengekommen. Der Aktionsplan eEurope+, der von den Premierministern der Beitrittsländer auf dem Europäischen Rat von Göteborg im Juni 2001 verabschiedet wurde, soll durch die Modernisierung der Volkswirtschaften der EU-Beitrittsländer sowie durch die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die Verbesserung des sozialen Zusammenhalts den Prozess der EU-Erweiterung unterstützen. Ein erster Sachstandsbericht über die Umsetzung des Aktionsplans eEurope+ in den Beitrittsländern wurde auf der Konferenz vorgelegt. Der Europäischen Kommission zufolge belegt dieser Bericht, dem von den Beitrittsländern gesammelte Daten zugrundeliegen, das eindeutige Engagement für die Weiterentwicklung der Informationsgesellschaft in diesen Ländern. Derzeit ist die Marktdurchdringung bei Telefon und Mobilfunk in den Beitrittsländern hoch und es werden Maßnahmen zur Umsetzung des gemeinschaftlichen Besitzstandes, insbesondere im Bereich der Telekommunikation und des elektronischen Geschäftsverkehrs, ergriffen. Es gibt auch ehrgeizige Programme für die Ausrüstung von Schulen mit Computern, und auch beim elektronischen Behördenverkehr ("eGovernment") wurden Fortschritte erzielt. Die Internet-Zugangskosten schwanken jedoch weiterhin stark, PCs sind für Privatanwender häufig unerschwinglich, und es gibt wenig Daten über Bereiche wie den elektronischen Geschäftsverkehr. Auf der Ministerkonferenz wurden diese Entwicklungen erörtert und ein Ausblick auf die nächste Phase von eEurope+ getätigt. Wichtige Diskussionsthemen waren auch Fragen der Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit, die Einbeziehung aller Bürger, Dienste auf örtlicher Ebene, die Informationsinfrastruktur und die wissensbasierte Wirtschaft.

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