Blair unterstützt neue britische Initiative für mehr Wissenschaft in Schulen
Mit einem neuen vierjährigen Programm, an dem die britische Regierung, ein größeres pharmazeutisches Unternehmen und eine führende Universität beteiligt sind, soll der Wissenschaftsunterricht an den Schulen des Landes verbessert werden. Das Programm mit dem Titel "Inspire" wird mit einer Spende von einer Million GBP (rund 1,5 Millionen Euro) von GlaxoSmithKline (GSK) gefördert. Im Rahmen des Programms werden Forscher vom Imperial College London an Schulen in und in der Umgebung von London unterrichten. Das Programm bildet einen Bestandteil umfassenderer Maßnahmen öffentlicher und privater Organisationen zur Stärkung der wissenschaftlichen Basis in Großbritannien. Die Regierung vergibt einen Extrazuschuss an diejenigen, die sich als Dozenten im Fach Wissenschaft ausbilden lassen, und auch GSK hat den Wunsch geäußert, dass mehr junge Leute Wissenschaftler werden. "Junge Menschen zu ermuntern, eine berufliche Laufbahn im Bereich der Wissenschaft einzuschlagen, ist für den kontinuierlichen Erfolg unserer Branche unabdingbar", sagte die Sprecherin von GSK Jennie Younger. Der britische Premierminister begrüßte die gemeinsame Maßnahme ebenfalls und sagte, dass derartige Initiativen positive Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft haben. "Die Kinder von heute sind unsere Lehrer, unsere Wissenschaftler und unsere Ärzte von morgen - indem wir heute in die Ausbildung unserer Kinder investieren, investieren wir in die Zukunft unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft", führte er aus. Das Imperial College wird ausschließlich aus promovierten Wissenschaftlern bestehen, die zur Hälfte in fachwissenschaftlichen Schulen tätig sein werden und den Rest der Zeit für eine Ausbildung zur Unterrichtung von Doktoranden aufwenden werden. Der Rektor des Imperial College Sir Richard Sykes sagte, dass die Forscher hervorragende Vorbilder für Schüler würden und mehr Interesse an der Wissenschaft wecken könnten.
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Vereinigtes Königreich