GFS vergibt Auftrag für Studie betreffend Systeme zur Identitätsverwaltung
Die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission hat eine Ausschreibung für eine Beschreibung und eine Vergleichsstudie betreffend Systeme zur Identitätsverwaltung (IMS) veröffentlicht. Ziel der Studie ist es, Informationen über die aktuellen Entwicklungstrends im Handel erhältlicher IMS zu sammeln (bzw. auch über die IMS, die sich noch in der Pilotphase befinden); der Schwerpunkt soll auf den IMS liegen, mit denen eine Mehrzweckverwendung möglich ist. Zunächst sollen die zu diesen Systemen gesammelten Daten so präsentiert werden, dass Vergleiche ihrer wesentlichen Eigenschaften (z.B. Anforderungen und Mechanismen betreffend Sicherheit/Datenschutz) möglich sind. Danach sollen die aus dem Vergleich der verschiedenen Systeme und Architekturen gewonnenen Informationen in Form einer Reihe von Fallstudien zur Veranschaulichung der Verwendung sowie der Vor- und Nachteile der IMS präsentiert werden. Die so zusammengestellten Fakten sollen zur Definition der Rahmenbedingungen für eine zuverlässige Infrastruktur verwendet werden, die eine Abstimmung der im Rahmen der Entwicklung der Informationsgesellschaft erforderlich gewordenen Anforderungen betreffend Datenschutz und Sicherheit ermöglichen soll. Darüber hinaus ist es im Rahmen dieser Tätigkeiten auch wichtig, die Leistungsfähigkeit der europäischen Forschung und technologischen Entwicklung (FTE) in diesem Bereich zu beschreiben und zu klassifizieren, um gemeinsame europäische Bemühungen zu stärken.Weitere Auskünfte erteilt: Europäische Kommission Generaldirektion GFS - IPTS Frau Mercè Batet-Alcon Inca Garcilaso E-41092 Sevilla Tel.: +34-954-488391 Fax +34-954-488300 E-mail: Jrc-TendersIPTS@cec.eu.int Der Ausschreibungstext ist unter folgender Internetadresse abrufbar: http://ted.eur-op.eu.int/udl?REQUEST=Seek-Deliver&LANGUAGE=de&DOCID=106821-2002(öffnet in neuem Fenster)