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ALLEA-Angebot zur Suche nach RP6-Bewertern von der Kommission angenommen

Die Europäische Kommission hat ein Angebot von ALLEA, den All European Academies of sciences and humanities, als Vermittler bei der Suche nach möglichen Bewertern für das Sechste Rahmenprogramm (RP6) angenommen. Das Angebot wurde von ALLEA-Präsident Pieter Drenth im Rahmen ei...

Die Europäische Kommission hat ein Angebot von ALLEA, den All European Academies of sciences and humanities, als Vermittler bei der Suche nach möglichen Bewertern für das Sechste Rahmenprogramm (RP6) angenommen. Das Angebot wurde von ALLEA-Präsident Pieter Drenth im Rahmen eines kürzlich stattgefundenen Treffens mit dem Generaldirektor der GD Forschung Achilleas Mitsos unterbreitet, bei dem die neuen Instrumente des RP6 erörtert wurden. Das Peer-Überprüfungssystem soll im RP6 kaum geändert werden. Die Tätigkeit wird durch die Zahlung eines Honorars für die als Überprüfer tätigen Forscher jedoch attraktiver werden. Hinsichtlich der neuen Instrumente, insbesondere der integrierten Projekte und Exzellenznetze, äußerte Professor Drenth gegenüber Dr. Mitsos, er begrüße die Absicht der Kommission, die Verfahren zu vereinfachen. Er hoffe, dass die Kommission diese Absichten in der Umsetzungsphase beherzigen werde. Ferner hob er die Bedeutung der Wertschöpfung für Europa hervor, unterstrich jedoch die Tatsache, dass Europa nicht als auf die EU und angeschlossene Länder beschränkt betrachtet werden dürfe. Professor Drenth lobte die Fokussierung der Kommission auf größere Forschungskonsortien, betonte jedoch, dass dadurch die kleineren, aber dennoch hervorragenden Forschungsnetze nicht benachteiligt werden dürfen. Abschließend hob der ALLEA-Präsident hervor, dass ein Gleichgewicht zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung angestrebt werden müsse.