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Seeschifffahrt will europäischen Meeresforschungsraum schaffen

Ein Themennetz unter dem Fünften Rahmenprogramm (RP5) der EU ist zurzeit dabei, den mittel- und langfristigen Forschungsbedarf abzuklären, und soll auf lange Sicht die Gründung eines europäischen Meeresforschungsraums herbeiführen. Das Netz ERAMAR (European Research Area Appl...

Ein Themennetz unter dem Fünften Rahmenprogramm (RP5) der EU ist zurzeit dabei, den mittel- und langfristigen Forschungsbedarf abzuklären, und soll auf lange Sicht die Gründung eines europäischen Meeresforschungsraums herbeiführen. Das Netz ERAMAR (European Research Area Application in the Maritime Domain) umfasst alle entsprechenden Themennetze des Vierten und des Fünften Rahmenprogramms. Es soll die Ergebnisse von Forschung und Entwicklung (FuE) bewerten und konsolidieren, ihre Verbreitung gewährleisten, die gemeinsame FuE stärker ins Bewusstsein der Branche rücken, weitere Synergien mit einzelstaatlichen und anderen EU-Programmen entwickeln und die Kohärenz zwischen Technologiebereichen gewährleisten. An dem Netz beteiligen sich 31 Partner aus neun EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen. Die verschiedenen Themennetze des RP5 brachten über die ersten beiden Aufrufe zur Vorschlagseinreichung mehr als 130 Projekte hervor. Zwar reagierten diese Projekte auf den laufenden und den kurzfristig absehbaren Technologiebedarf, doch die Projekte haben aus Sicht der Seeschifffahrtsbranche nicht alle Bereiche abgedeckt, nur zu begrenzten Synergien mit nationalen Forschungsprogrammen geführt und langfristige gesellschaftliche Erfordernisse und Bedürfnisse nicht genügend berücksichtigt.