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Planung für GMES steht

Bei einem Treffen im August wurde der Fünfjahresplan für das mit 83 Millionen Euro ausgestattete Programm GMES (Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung) der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) dargelegt. Anfang September 2002 erfolgt der...

Bei einem Treffen im August wurde der Fünfjahresplan für das mit 83 Millionen Euro ausgestattete Programm GMES (Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung) der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) dargelegt. Anfang September 2002 erfolgt der erste wichtige Schritt, ein Aufruf zur Einreichung von Angeboten für den Programmteil "GMES-Dienste". Dazu zählen die Beobachtung von Umweltbeeinträchtigungen, die Analyse der Folgen des Klimawandels, die Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und die Unterstützung der regionalen Entwicklung und der humanitären Hilfe. Im Anschluss an die Bewertung der Angebote werden zehn Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 15 Millionen Euro vergeben. Für Interessenten wird am 12. September in Frascati (Italien) ein Informationstag durchgeführt. Die Ergebnisse der Prüfung der Angebote werden in einen Bericht über den Stand des Projekts GMES aufgenommen, der von der Europäischen Kommission und der ESA erstellt und bis Dezember 2003 dem Forschungsrat und dem ESA-Rat vorgelegt wird. "Unser erster Aufruf zur Einreichung von Angeboten für GMES ist ein wichtiger Fortschritt, da die Nutzer aufgefordert werden, eine führende Rolle im Angebotsverfahren zu übernehmen und mit führenden europäischen Dienstleistern, Forschungsorganisationen und Systementwicklern zusammenzuarbeiten", sagt der ESA-Direktor für Erdbeobachtung, José Achache.