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Inhalt archiviert am 2024-05-30
Molecularly targeted therapy for T cell acute lymphoblastic leukemia

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Neue molekulare Ziele bei der Behandlung von akuter lymphatischer Leukämie

Die T-Zell-akute lymphatische Leukämie (T-ALL) ist eine aggressive Malignität, die häufig bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Europäische Wissenschaftler identifizierten die genetischen Defekte, die an T-ALL beteiligt sind, als mögliche therapeutische Targets.

T-ALL ist eine agressiver Tumor, der durch die Akkumalation undifferenzierter Thymozyten charakterisiert wird, die multiple Genommutationen in transkriptions- und Signalpfaden erlangt haben. Das EU-finanzierte MOLTALL-Projekt (Molecularly targeted therapy for T cell acute lymphoblastic leukemia) sollte die molekulare Charakterisierung von Onkogenen in Verbindung mit T-ALL erweitern, die es dem Krebs speziell ermöglichen, sich auszubreiten und zu überleben. Um ein umfassendes Bild von der Entwicklung von T-ALL von der ersten Erkrankung bis hin zur Wiederkehr der Krebserkrankung zu erhalten, führten die Forscher eine integrierte genomische Analyse von Patienten zum Zeitpunkt ihrer ersten Diagnose, während der Remission und bei der Wiederkehr des Krebs durch. Als nächstes generierten sie zellbasierte Mausmodelle, um die krebserzeugenden Eigenschaften von neu identifizierten Genen zu bestätigen. Die Ergebnisse des Projekts identifizierten neue Tumorsuppressorgene in der T-ALL, die bei der translationalen Regelung wie der Tyrosin-Phosphatasen PTPN2 und PTPRC sowie bei dem ribosomalen Protein RPL5 und CNOT3 beteiligt sind. Außerdem wurde ein Mitglied der Tyrosin-Kinase-Familie JAK3, der Interleukin-7-Rezeptor (IL7R) und das Ribosomalprotein RPL10 als neue Onkogene bei T-ALL ermittelt. Die Forscher charakterisierten auch das Spektrum der vorhandenen Mutationen in der T-ALL mithilfe neuer Sequenzierungstechnologien. Zusammen enthüllten diese Daten die Gegenwart neuer Tumorsuppression- und onkogenischer Pfade, die bei der Entwicklung und Progression von T-ALL beteiligt sind. Am wichtigsten ist, dass sie andeuten, dass die JAK-Kinase-Inhibitoren (deren Targets JAK3- oder IL7R-Mutationen sind) vielversprechende neue Medikamente sein könnten, die für die Behandlung von T-ALL genauer untersucht werden sollten.

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