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WSSD soll Wissensvielfalt nutzen

In einem Vortrag auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung (World Summit on Sustainable Development ,WSSD) in Johannesburg war zu hören, dass indigenes Wissen und Wissenschaft komplementäre Disziplinen seien, und dass der WSSD Partnerschaften fördern solle, die diese Verb...

In einem Vortrag auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung (World Summit on Sustainable Development ,WSSD) in Johannesburg war zu hören, dass indigenes Wissen und Wissenschaft komplementäre Disziplinen seien, und dass der WSSD Partnerschaften fördern solle, die diese Verbindungen berücksichtigen. Auf einer Veranstaltung über sektorübergreifende Zusammenarbeit forderte Joji Cariño von der Tebtebba-Stiftung, einem Zentrum für politische Forschung und Bildung indigener Völker auf den Philippinen, den WSSD auf, "Partnerschaften zu entwickeln, die die Vereinbarkeit von wissenschaftlichen Erkenntnissen mit traditionellem Wissen ernst nehmen". Cariño legte den Entscheidungsträgern nahe, die vielfältigen Beiträge aus indigenem Wissen und der Wissenschaft anzuerkennen. Vorausgesetzt, dass die notwendigen Mechanismen und Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden, "kann eine sehr gute Zusammenarbeit stattfinden, bei der man sich wirklich gegenseitig respektiert und voneinander lernt", führte sie aus. Sie hob jedoch ebenfalls hervor, dass noch weitere Anstrengungen erforderlich seien. "Es ist klar, dass zahlreiche Institutionen noch nicht ausreichend für den Umgang mit dieser Vielfalt an Informationen gerüstet sind", sagte sie.