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Abkommen mit Japan soll Einsatz des IPv6 beschleunigen

Die von der Europäischen Kommission initiierte IPv6 (Internetprotokoll Version 6) Task Force und der IPv6 Promotion Council of Japan (IPv6-Förderrat von Japan) haben ein Kooperationsabkommen genehmigt, um die Förderung und den Einsatz der neuen Generation des IPv6 voranzubring...

Die von der Europäischen Kommission initiierte IPv6 (Internetprotokoll Version 6) Task Force und der IPv6 Promotion Council of Japan (IPv6-Förderrat von Japan) haben ein Kooperationsabkommen genehmigt, um die Förderung und den Einsatz der neuen Generation des IPv6 voranzubringen und dafür Unterstützung zu gewinnen. IPv6 ist ein neues Protokoll, das entwickelt wurde, um das heutige Internet zu verbessern. Das Protokoll unterstützt neue Merkmale und verbessert andere, wie z.B. mehr Adressraum, Konnektivität von Teilnehmer zu Teilnehmer, "Plug&Play"-Autokonfiguration, eingebaute Sicherheit, Mobilität, Multicast, Anycast, größere Datenpakete, Umnummerierung und Erweiterbarkeit. "Politische Entwicklungen haben die Agenda für die zweite Phase der IPv6 Task Force praktisch festgelegt. Ich bin überzeugt, dass die erfolgreiche Vollendung dieser nächsten Phase wesentlich zum Einsatz des IPv6 in ganz Europa bis 2005 beitragen wird, entsprechend den Zielen des neuen eEurope-Aktionsplans 2005", so der EU-Kommissar für Unternehmen und die Informationsgesellschaft Erkki Liikanen. Beim Rat in Barcelona im März 2002 räumten Europas Staats- und Regierungschefs der Entwicklung des IPv6 Priorität ein. Im Juni folgte ein Aufruf des Rats "Telekommunikation" an die Mitgliedstaaten, weitere Schritte für den Einsatz des IPv6 zu ergreifen. "Die Initiative der Europäischen Kommission unter Kommissar Erkki Liikanen, das Mandat der erfolgreichen IPv6 Task Force in die zweite Phase zu führen, ist ein weiterer strategischer Meilenstein, um dieses groß angelegte Vorhaben voranzubringen", so der Vorsitzende der IPv6 Task Force Latif Ladid. Phase 2 der Initiative wird nationale und regionale IPv6 Task Forces ins Leben rufen und eine globale Kooperation fördern, um eine Feinabstimmung für die IPv6-Roadmap vorzunehmen. Dies wird zur "Entwicklung aggressiver Programme in der Forschung und zum baldigen Einsatz in ganz Europa" führen, "um wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten in der Wirtschaft und Forschung voranzutreiben", so Ladid. Professor Jun Murai, Vorsitzender des IPv6 Promotion Council of Japan, äußerte sich zu den jüngsten Fortschritten auf diesem Gebiet. "IPv6 zeigt bereits erste Erfolge. 2002 beobachteten wir die weit verbreitete Nutzung bei etablierten Dienstleistungen und Anwendungen z.B. in Form von BS, IPv6-Konnektivitätsdiensten, Routern und Fernsteuerungseinrichtungen. [.] 2001 gewann der IPv6 Promotion Council of Japan viel Erfahrung in einem IPv6-Feldversuch mit über 800 allgemeinen Nutzern in kommerziellen Netzwerken im ganzen Land. Ich glaube, dass Japan und die EU gemeinsam erfolgreich damit sein werden, das IPv6 voranzubringen, indem wir unsere Einsatzerfahrungen teilen", meinte er.