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Forschungsräte sollen größere Rolle bei der Bestimmung der britischen Raumfahrtstrategie spielen

Laut der britischen Regierung wird eine neue Förderungsstruktur für britische Raumfahrtaktivitäten garantieren, dass das VK ein gefragter Partner für internationale Zusammenarbeit bleiben wird. Die Änderungen bei der Förderung werden den Forschungsräten (Research Councils) de...

Laut der britischen Regierung wird eine neue Förderungsstruktur für britische Raumfahrtaktivitäten garantieren, dass das VK ein gefragter Partner für internationale Zusammenarbeit bleiben wird. Die Änderungen bei der Förderung werden den Forschungsräten (Research Councils) des Landes eine größere Rolle bei der Entwicklung der britischen Raumfahrtstrategie zuteilen. Fast 150 Millionen GBP (239 Millionen Euro) werden vom Ministerium für Handel und Industrie (DTI) der Regierung an den Forschungsrat für natürliche Umwelt (NERC - Natural Environment Research Council) und den Forschungsrat für Teilchenphysik und Astronomie (PPARC - Particle Physics and Astronomy Research Council) über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg überwiesen werden. Die Änderungen wurden nach einer Überprüfung durch das Britische Nationale Raumfahrtzentrum (BNSC - British National Space Centre) empfohlen. "Die Änderungen [.] werden unsere Fähigkeit, künftig zwischen miteinander konkurrierenden Prioritäten auszuwählen, verbessern", so der britische Minister für Wissenschaft und Innovation Lord Sainsbury. "Der Transfer von Mitteln an die Forschungsräte stellt sicher, dass diejenigen mit dem entsprechenden Fachwissen und politischer Verantwortung mehr Einfluss auf künftige Raumfahrtprogramme in ihrem spezifischen Fachgebiet haben werden." John Lawton, Chief Executive des NERC sagte, dass das VK weiterhin von den Programmen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), insbesondere im Bereich der Erdbeobachtung, profitieren werde. "Die Erdbeobachtung spielt für das Verständnis und die Vorhersage des Erdsystems eine wesentliche Rolle. Ich erwarte, dass sie sogar noch wichtiger wird, da wir die Wissenschaftsstrategie des NERC 'Science for a sustainable future' ("Wissenschaft für eine nachhaltige Zukunft") verfolgen", so Professor Lawton.