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Langfristige gemeinsame Luft- und Raumfahrtstrategie zwischen EU und Russland bei Treffen gefordert

Auf einem Treffen der Interfraktionellen Arbeitsgruppe "Luft- und Raumfahrt" des Europäischen Parlaments mit Vertretern Russlands am 25. September wurde eine langfristige Luft- und Raumfahrtstrategie gefordert. An dem Treffen nahmen unter anderem Mitglieder der russischen Dum...

Auf einem Treffen der Interfraktionellen Arbeitsgruppe "Luft- und Raumfahrt" des Europäischen Parlaments mit Vertretern Russlands am 25. September wurde eine langfristige Luft- und Raumfahrtstrategie gefordert. An dem Treffen nahmen unter anderem Mitglieder der russischen Duma und des europäischen Parlaments sowie der Europäischen Kommission, führende Vertreter der Europäischen Weltraumorganisation, der russischen Luft- und Raumfahrtbehörde (Rosaviakosmos) und der Luft- und Raumfahrtindustrie teil. Es war das erste Treffen der Interfraktionellen Arbeitsgruppe des Parlaments, auf dem die Beziehungen zwischen der EU und Russland im Luft- und Raumfahrtbereich diskutiert wurden. Alle Redner wiesen auf die lange, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Europa und Russland hin und sprachen sich für die Umsetzung einer langfristigen Strategie aus. Während der Diskussion kamen mehrere Projekte und Bereiche zur Sprache, wo Partnerschaften in Erwägung gezogen werden sollten, unter anderem Galileo, GMES, Trägerraketen, Satelliten und Flugzeuge. Die Europäische Kommission wies darauf hin, dass auch Russland am Sechsten Rahmenprogramm teilnehmen kann. Dieses Thema wird den Schwerpunkt einer Konferenz in Moskau im Januar 2003 bilden. Die im Juli 2001 gegründete Interfraktionelle Arbeitsgruppe "Luft- und Raumfahrt" verfolgt zwei Hauptziele. Die Arbeitsgruppe soll Interessenten im Europäischen Parlament umfassende, unvoreingenommene Informationen über Fragen der Luft- und Raumfahrt liefern und zu einem breiten Dialog zu solchen Themen zwischen den im Parlament vertretenen Fraktionen anregen.