CORDIS Regional Gateway begrüßt neuen Forschungs- und Innovationsdienst über Baden-Württemberg
CORDIS, der Informationsdienst für Forschung und Entwicklung der Gemeinschaft, bietet einen neuen Dienst über Innovationsaktivitäten im Bundesland Baden-Württemberg an. Der Dienst wurde gemeinsam vom Innovation Relay Centre Steinbeis Europa Zentrum und der Gesellschaft für internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit in Verbindung mit den Landesministerien für Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt. Er bietet eine Einführung in die Aktivitäten und Infrastrukturen des Bundeslandes und informiert über die Beteiligung an europäischen Programmen. Das Land im Südwesten Deutschlands und im Herzen Europas sei ein "Land der Tüftler und Denker", so der baden-württembergische Wissenschaftsminister Peter Frankenberg. Die Region gibt 3,9 Prozent des BIP für Forschung aus und beheimatet zahlreiche Hochschulen und international anerkannte Unternehmen z.B. der Elektrotechnik oder des Fahrzeugbaus. Der Dienst bietet Informationen über die Regionalstrategie sowie weitere Einblicke in wichtige innovationsbezogene Initiativen sowohl auf lokaler als auch internationaler Ebene. Außerdem bietet der Dienst Zugang zu Suchfunktionen, um Organisationen zu finden, die an europäischen Projekten beteiligt sind. Regionale Akteure haben über 1600 europäische Projekte geleitet und mehr als 200 Forschungsergebnisse stehen für einen Transfer zur Verfügung. Minister Frankenberg eröffnete den Dienst auf der Startveranstaltung des Sechsten Rahmenprogramms (RP6) am 12. November 2002 in Brüssel, Belgien. Die neue Schnittstelle hat zum Ziel, aus einer regionalen Perspektive zum "Forschungsbinnenmarkt" beizutragen, und baut auf umfangreiche Erfahrungen aus grenzübergreifender und transnationaler Zusammenarbeit auf. Weitere Inhalte mit ausführlicheren Informationen und Fact Sheets über Politiken, Dienste und Kontakte kommen in Kürze noch hinzu. Mehr als 25 europäische Regionen stellen nun bei CORDIS ihre Profile vor.
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