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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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E-Safety-Initiative legt dank Förderung der Kommission neues Notrufsystem vor

Hochrangige Vertreter der Automobil- und Telekommunikationsindustrie, der Europäischen Kommission und andere Behördenvertreter trafen sich am 14. November in Brüssel, um über die nächsten Schritte zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit in Europa zu entscheiden. Im Rah...

Hochrangige Vertreter der Automobil- und Telekommunikationsindustrie, der Europäischen Kommission und andere Behördenvertreter trafen sich am 14. November in Brüssel, um über die nächsten Schritte zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit in Europa zu entscheiden. Im Rahmen der von der Kommission unterstützten Initiative "E-Safety" erörterte die Gruppe den Abschlussbericht der E-Safety-Arbeitsgruppe, der 28 Empfehlungen zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit durch die Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) enthält. Auf dem Treffen kündigte Jean-Martin Folz, der Vorstandsvorsitzende von PSA Peugeot-Citroën, eine Initiative der Industrie an, um alle Neufahrzeuge mit einem Notrufsystem, dem so genannten "E-Call", auszustatten. Dieses System gibt im Fall eines Unfalls automatisch oder manuell einen Notruf ab, der dann an die öffentliche Notrufbearbeitungsstelle weitergeleitet wird. Gleichzeitig wird eine Sprechverbindung hergestellt. Das für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige Kommissionsmitglied, Erkki Liikanen, begrüßte nachdrücklich die Initiative: "Das E-Call-System ist meiner Ansicht nach ein gutes Beispiel dafür, was sich durch die Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und der Privatindustrie und die Kombination von Reglementierung und freiwilligen Maßnahmen erreichen lässt." Die nächsten Etappen der E-Safety-Initiative umfassen die Ausarbeitung einer Mitteilung der Kommission über IKT für intelligente Fahrzeuge. Erkki Liikanen erklärte: "Die angekündigte Mitteilung soll unser Konzept zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit eines unserer wichtigsten Industriesektoren im Einzelnen darlegen und gleichzeitig die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern, was allen Europäern zugute kommen wird." Gleichzeitig kündigte Liikanen einen Vorschlag der Kommission zur Einrichtung eines E-Safety-Forums an: "Wir haben uns nunmehr mit der Industrie über die Einsetzung des E-Safety-Forums verständigt. Ziel des Forums wird es sein, [...] die Entwicklung von offenen Plattformen, offener Systemarchitektur und Standardsoftware, von Kommunikationssystemen, Diensten und Mensch-Maschine-Schnittstellen zu fördern, um die Entwicklung, Einführung und Nutzung intelligenter integrierter Sicherheitssysteme für den Straßenverkehr zu beschleunigen."

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