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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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IST-Projekt soll bedeutenden Beitrag zur EU-Erweiterung leisten

Man geht davon aus, dass sich ein neues IST-Projekt (IST - Technologien der Informationsgesellschaft) erheblich auf die Gestaltung der Erweiterungspolitik der Europäischen Union in der ersten Hälfte dieses Jahres auswirken wird. Mit dem Projekt "South Eastern European Researc...

Man geht davon aus, dass sich ein neues IST-Projekt (IST - Technologien der Informationsgesellschaft) erheblich auf die Gestaltung der Erweiterungspolitik der Europäischen Union in der ersten Hälfte dieses Jahres auswirken wird. Mit dem Projekt "South Eastern European Research and Education Networking" (SEEREN) soll ein regionales Forschungsnetzwerk entwickelt werden, das den Forschern und Wissenschaftlern in Südosteuropa bei der Verringerung der "digitalen Kluft" helfen soll, die die meisten Länder in dieser Region vom restlichen Europa trennt. Weiterhin soll das SEEREN-Projekt zu Wiederaufbau und Stabilisierung Südosteuropas sowie zur Gestaltung der Erweiterungspolitik der EU während des griechischen EU-Vorsitzes (erste Hälfte dieses Jahres) beitragen, erklärte Professor Basil Maglaris, Vorsitzender des griechischen Forschungs- und Technologienetzwerks (GRNET), das für die Koordination des Projekts zuständig ist. Durch das Projekt kommen Forschungs- und Bildungsnetzwerke aus der ehemaligen Bundesrepublik Jugoslawien, Rumänien, Bulgarien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien sowie Ungarn zusammen. Sie erhalten im Rahmen des IST-Programms des Fünften Rahmenprogramms (RP5) 1,3 Millionen Euro an Fördermitteln. Besonderes Augenmerk wird auf die Integrierung des neuen Netzwerks in das bestehende gesamteuropäische Netzwerk, das Gigabit European Academic Network (GEANT), gelegt. Das Projekt wird Wissenschaftlern und Forschern einen besseren Zugang zu neuen digitalen Entwicklungen, Internet-Netzwerken und spezifischen Anwendungen für Forschung und Wissenschaft wie Tele-Education, verteilte Datenverarbeitung mit Supercomputern in der Hochenergiephysik und Anwendungen in der Meteorologie sowie der seismologischen Forschung verschaffen. Professor Maglaris erwartet ebenfalls, dass diese Initiative die Zusammenarbeit zwischen EU-Mitgliedstaaten und südosteuropäischen Staaten in Wissenschaft und Bildung fördern wird und eine Plattform für die Verbreitung und Entwicklung der nächsten Generation der Internettechnologien für die Staaten schafft, die sich gerade im Beitrittsprozess zur EU befinden.

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