Bildung eins Unterausschusses EU-Marokko zu Forschung und Innovation
Der Assoziationsrat EU-Marokko hat am 24. Februar beschlossen, dass ein von Vertretern der EU und von Marokko besetzter strategischer Unterausschuss gebildet wird, mit dem die bilaterale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation intensiviert werden soll. Im Rahmen des Assoziierungsabkommens, das im März 2000 in Kraft trat, wurde ein Entschluss zur Bildung von sechs Unterausschüssen getroffen. Die Gruppen sollen die Zusammenarbeit vertiefen und klare kurz-, mittel- und langfristige Ziele festlegen. Weitere Unterausschüsse werden sich auf folgende Bereiche konzentrieren: Binnenmarkt; Industrie, Handel und Dienstleistungen; Verkehr, Umwelt und Energie; Landwirtschaft und Fischerei sowie Recht und Sicherheit. Die für Forschung und Innovation zuständige Gruppe beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung, der Teilnahme Marokkos an EU-Forschungsprogrammen, der Innovation, der Verbreitung von Wissen, dem Technologietransfer und der Netzwerk- und elektronischen Kommunikation, so ein Sprecher der Kommission. "Dies ist das erste Mal, dass die Europäische Union ein so ehrgeiziges und komplexes Netz von Ausschüssen mit einem Partnerland der südlichen Mittelmeerregion gebildet hat", sagte der für Außenbeziehungen zuständige EU-Kommissar Chris Patten. "Unser Dialog war zur Reife gelangt und erforderte definitiv ein neue Reihe von Foren als ein konkretes und pragmatisches Instrument zur weiteren Vertiefung unserer Beziehungen. Ich hoffe, dass diesem Beispiel in unseren Beziehungen mit anderen Ländern dieser Region gefolgt wird." Im Rahmen des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Marokko ist die Gründung einer gemeinsamen Freihandelszone vor Ende Februar 2012 vorgesehen.