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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Bericht: Anzahl und Vielfalt von Publikationen geben Hinweise auf Stärken und Schwächen in der wissenschaftlichen Forschung in der EU

Eine Analyse der Anzahl und Vielfalt wissenschaftlicher Publikationen in Europa kann dazu beitragen, die wissenschaftlichen Stärken und Schwächen der einzelnen Länder zu ermitteln. Dies ist eine der Methoden, die verwendet wurde, um die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit im ...

Eine Analyse der Anzahl und Vielfalt wissenschaftlicher Publikationen in Europa kann dazu beitragen, die wissenschaftlichen Stärken und Schwächen der einzelnen Länder zu ermitteln. Dies ist eine der Methoden, die verwendet wurde, um die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit im Rahmen des jüngsten Berichts zu Indikatoren für Wissenschaft und Technologie (W&T) zu messen. Dem Bericht zufolge ist das Investieren in Menschen und ihre Fähigkeiten zum Binden und anschließenden Generieren von Wissen von entscheidender Bedeutung, wenn Europa das Ziel von Lissabon, bis zum Ende des Jahrzehnts zur wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Gesellschaft zu werden, erreichen soll. Eine Möglichkeit zur Einschätzung der Fortschritte von EU-Ländern in Bezug auf dieses Ziel ist die Betrachtung der Menge wissenschaftlicher Publikationen, wobei Europa hinsichtlich dieser Veröffentlichungen dem Bericht zufolge vor den USA und Japan liegt. Innerhalb der EU belegen Zahlen, dass die meisten Publikationen aus dem VK und Deutschland kommen, die zu 22,5 Prozent bzw. 20,8 Prozent zum europäischen Anteil der Publikationen beitragen. Hinsichtlich der Spezialisierung in bestimmten Bereichen geht der wissenschaftliche Trend laut dem Bericht in Dänemark, Schweden und Finnland in Richtung Biowissenschaften. In ähnlicher Weise sind auch Irland, Belgien und Österreich relativ auf Biowissenschaften spezialisiert. Spanien und die Niederlande scheinen einen sehr unterschiedlichen wissenschaftlichen Output zu haben. Sie sind spezialisiert auf Biowissenschaften über Physik bis hin zu Mathematik. Dagegen zeigen Frankreich und Italien eine bedeutende Präferenz für Physik, obwohl sie auch in anderen Bereichen vertreten sind. Das VK ist jedoch wesentlich stärker auf Bio- und Ingenieurwissenschaften spezialisiert, während Griechenland Stärken in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Statistik und Computerwissenschaften zeigt. Deutschland und Portugal sind nachweislich auf Ingenieur- und Naturwissenschaften spezialisiert. Mit der Messung der Publikationen kann zwar die wissenschaftliche Aktivität in jedem Land angegeben werden, in dem Bericht wird jedoch davor gewarnt, die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit in Europa ausschließlich anhand derartiger Indikatoren zu bewerten. Obwohl die Länder möglicherweise auf bestimmte Bereiche nicht spezialisiert sind, können sie dem Bericht zufolge dennoch sehr aktiv und hoch qualifiziert sein, um in einem spezifischen Wissenschaftsbereich zu arbeiten. Außerdem kann eine hohe Publikationsrate zwar die wissenschaftlichen Spitzenleistungen in Europa widerspiegeln, aber laut dem Bericht ist einer der Schlüssel zum Erreichen einer wettbewerbsfähigen wissensbasierten Wirtschaft das Wissen darüber, wie diese wissenschaftlichen Kenntnisse rentabel vermarktet werden können.

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