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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Neue Veröffentlichung der Kommission stellt "intelligentes" Modell für europäische Innovationspolitik heraus

Die GD Unternehmen der Europäischen Kommission hat ein Buch mit dem Titel "Entrepreneurial Innovation in Europe" ("Unternehmerische Innovation in Europa") veröffentlicht, das elf aktuelle Berichte über Innovationspolitiken zusammenfasst und ein europäisches Modell für "intelli...

Die GD Unternehmen der Europäischen Kommission hat ein Buch mit dem Titel "Entrepreneurial Innovation in Europe" ("Unternehmerische Innovation in Europa") veröffentlicht, das elf aktuelle Berichte über Innovationspolitiken zusammenfasst und ein europäisches Modell für "intelligente" Innovationspolitik herausstellt. Die Studien, auf denen das Buch basiert, wurden durchgeführt, um Themen von aktuellem Interesse für die politischen Entscheidungsträger in Europa zu überprüfen, ihr Verständnis für die Innovationsbedürfnisse der Organisationen zu verbessern, die Auswirkungen der aktuellen Politiken zu bewerten und Möglichkeiten für neue Politiken zu untersuchen. Das daraus resultierende Buch soll politische Entscheidungsträger auf regionaler, nationaler und EU-Ebene durch die Einführung effektiver, zielgerichteter Gesetze und Unterstützungsmaßnahmen bei der Stärkung der Innovationskapazität Europas unterstützen. Das erste Kapitel betrachtet zwei Studien zu Innovationspolitiken und aktivitäten innerhalb der 13 Beitrittsländer, bewertet die Bereitschaft ihrer Wirtschaftssektoren für den Wettbewerb auf dem Europäischen Binnenmarkt und überprüft den Erfolg ihrer Regierungen bei der Planung und Umsetzung effektiver Innovationspolitiken. In der Schlussfolgerung heißt es, dass zwar eine Reihe gemeinsamer Probleme bestehe, aber dass politische Maßnahmen dramatische Auswirkungen haben können und sich die Aufmerksamkeit und Mittel der Regierungen stärker auf die Unterstützung von Innovationen konzentrieren müssten. Der nächste Abschnitt betrachtet verschiedene Aspekte hinsichtlich der Absicht, innovative Unternehmen zu gründen, um die Beschäftigung anzukurbeln. Dies umfasst eine Bewertung des Zusammenhangs zwischen Innovation und Schaffung von Arbeitsplätzen, eine Analyse der Zusammenarbeit von Universitäten und Wirtschaft in Bezug auf die Gründung neuer technologiebasierter Unternehmen und einen Überblick über Spin-out-Unternehmen, die von europäischen Universitäten gegründet wurden. Das Kapitel hebt die entscheidende Rolle regionaler Netze bei der Unterstützung von Spin-off-Aktivitäten hervor. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit vier Studien über die Finanzierung von Innovationen, einschließlich staatlicher und gegenseitiger Kreditbürgschaften, Investitionen von Business Angels und Schulungen von Anlageanalysten. Eine Schlussfolgerung besagt, dass Business Angels wesentlich besser ausgestattet sind als Banken, was die Bewertung der Risiken von Investitionen in junge Unternehmen, die über größtenteils immaterielle Anlagewerte verfügen, betrifft. Schwerpunkt des vierten Kapitels sind die Auswirkungen von Arbeitspolitiken auf die Innovation. Die Studie stellt ein generisches Modell für innovationsfreundliche Industriepolitiken heraus, die direkte und indirekte Formen der Arbeitnehmerkonsultation einbeziehen. Der letzte Abschnitt bewertet die Unternehmensbesteuerung als Anreiz für Unternehmen, innovationsbezogene Investitionen zu tätigen. In der Schlussfolgerung heißt es, dass gut gestaltete Steueranreize, die an die lokalen Gegebenheiten angepasst sind, zusätzliche Unternehmensinvestitionen in Forschung und Entwicklung fördern können.

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