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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Referatsleiter: Einführung elektronischer Infrastrukturen für die Forschung bisher bestes Beispiel für den EFR

In einem Interview für den CORDIS-Dienst Mitgliedstaaten für Griechenland erläuterte Mario Campolargo, Referatsleiter für Forschungsinfrastrukturen der Generaldirektion Informationsgesellschaft der Kommission, warum seiner Ansicht nach die Einführung einer elektronischen Infra...

In einem Interview für den CORDIS-Dienst Mitgliedstaaten für Griechenland erläuterte Mario Campolargo, Referatsleiter für Forschungsinfrastrukturen der Generaldirektion Informationsgesellschaft der Kommission, warum seiner Ansicht nach die Einführung einer elektronischen Infrastruktur für die Forschung in Europa das bisher beste Beispiel für den Fortschritt auf dem Weg zu einem Europäischen Forschungsraum (EFR) ist. Die elektronische Infrastruktur kann als Kombination hochgradig integrierter Technologiekomponenten beschrieben werden, die üblicherweise beim Aufbau eines dynamischen Umfelds für den elektronischen Handel eingesetzt werden. Das Konzept des Einsatzes von Technologien wie GRIDs (die Technologie, die nach Ansicht der Experten die nächste Generation des World Wide Web darstellt) in der europäischen Forschung entspricht nach Ansicht Campolargos dem Ziel der EU, den Zusammenhalt zwischen den Mitgliedstaaten zu stärken. "Mit Hilfe von GRIDs können wir virtuelle Forschergemeinden einrichten, indem wir einen Satz verstreuter Instrumente in einer einzigen virtuellen Infrastruktur versammeln, um damit eine effektivere und produktivere Forschung zu fördern", sagte er. Die Anerkennung der Vorzüge mit GRID ausgestatteter elektronischer Infrastrukturen hat bereits zum Start einer Reihe von Prüfeinrichtungen und der Finanzierung von 19Projekten unter dem Fünften Rahmenprogramm geführt. Unter dem Sechsten Rahmenprogramm wurden über 375MillionenEuro für Forschungsnetz-Technologien bereitgestellt. Campolargo zufolge sind die mit GRID ausgestatteten Infrastrukturen eine Ergänzung zu den herkömmlichen Verfahren für die Mobilität der Forscher. Ferner könne der Austausch von Ergebnissen, Datenbanken, Computerleistung und Instrumenten zu einer besseren Forschung und stärkeren Zusammenarbeit zwischen den Forschergemeinden führen. Ein gutes Beispiel, wie elektronische Infrastrukturen gute Forschung und bessere Zusammenarbeit unterstützen, ist GEANT, ein Hochtechnologie-Netzwerk, das über 3.000Hochschulen in 32europäischen Ländern miteinander verbindet. Das Netzwerk hat auch Kooperationsmechanismen mit anderen Regionen ausgebildet, wodurch das Netzwerk, so Campolargo, auch "als Katalysator für die internationale Zusammenarbeit in der Forschung fungieren" könne. Campolargo ist davon überzeugt, dass Technologien wie GRID und diejenigen, auf denen das GEANT-Netz basiert, ein zusätzliches Potenzial zu den bereits in Europa eingeführten Infrastrukturen beinhalten, sobald sie überall verfügbar und verbreitet sein werden, indem sie eine einfachere und transparentere Verbindung der Forschergemeinden untereinander ermöglichen. "Sie werden über einen nahtlosen, schnellen, billigen, sicheren, transparenten und kontrollierten Zugang zu einer Unmenge von Instrumenten und Informationen verfügen", erklärte er.

Länder

Griechenland

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