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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Bulmahn: Hochschulen entscheidende Schnittstelle zwischen Bildung, Forschung und Innovation

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn erklärte, dass Europas Hochschulen "die entscheidende Schnittstelle zwischen Bildung, Forschung und Innovation" seien. Auf der Konferenz zur Umsetzung des Europäischen Hochschulraums in Berlin skizzierte Bulmahn ...

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn erklärte, dass Europas Hochschulen "die entscheidende Schnittstelle zwischen Bildung, Forschung und Innovation" seien. Auf der Konferenz zur Umsetzung des Europäischen Hochschulraums in Berlin skizzierte Bulmahn ihre Vision eines europäischen Hochschulraums, in dem Studierende und Wissenschaftler ganz selbstverständlich zwischen Hochschulen verschiedener Länder wechseln können, ohne dass sie Hürden überwinden oder um die Anerkennung ihrer Leistungen bangen müssen. Der Schritt in die Zukunft sei laut Bulmahn, wie bereits auf europäischer Ebene vereinbart, die neuen Studiengänge Bachelor und Master möglichst zügig zu verwirklichen, die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen durch die Ausweitung des European Credit Transfer System zu forcieren und für die Hochschulen ein umfassendes Qualitätssicherungssystem zu schaffen. Außerdem forderte die Ministerin eine engere Beziehung zwischen Hochschulen und Forschung: "Wir tun das Richtige für mein Land und das Richtige für Europa, wenn wir in unseren Beratungen den Zusammenhang von Hochschule und Forschung stärker herausstellen." Deutschland ist sich der Bedeutung einer Erhöhung der Attraktivität seiner Hochschulen und Forschungseinrichtungen bewusst und hat daher in den letzten drei Jahren 100 Millionen Euro in diesen Bereich investiert. Sie fuhr fort: "Wir wissen, dass Internationalität eine der wesentlichen Bedingungen für Erfolg ist. Deswegen [...] unterstützen wir alle Bemühungen zur Erhöhung der Attraktivität des Europäischen Hochschulraums." Die Kommission hat ihrerseits im Februar ein Dokument zur Rolle der Hochschulen im Europa des Wissens veröffentlicht, in dem die aktuellen Herausforderungen der europäischen Hochschulbildung skizziert sind und mit dem ein öffentlicher Konsultationsprozess zu diesem Thema angeregt werden soll. Auf der Veranstaltung sagte die für Bildung und Kultur zuständige Kommissarin Viviane Reding, erste Ergebnisse der Konsultation hätten gezeigt, dass "die Notwendigkeit, die Attraktivität der Hochschulbildungssysteme und -einrichtungen in Europa und der ganzen Welt zu erhöhen, allgemein anerkannt wird". Sie fügte hinzu, dass die Kommission die Untersuchung aller eingereichten Empfehlungen in den nächsten Monaten abschließen werde, um im ersten Halbjahr 2004 eine Folgemitteilung vorstellen zu können.

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