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Bericht bewertet Erfolg des Programms eContent

Das Programm eContent hat erfolgreich den möglichen wirtschaftlichen Nutzen der Entwicklung einer europäischen Industrie multimedialer Inhalte nachgewiesen. Dies war die Schlussfolgerung eines Zwischenbewertungsberichts zu dem Programm. Am 10. Oktober nahm die Kommission die ...

Das Programm eContent hat erfolgreich den möglichen wirtschaftlichen Nutzen der Entwicklung einer europäischen Industrie multimedialer Inhalte nachgewiesen. Dies war die Schlussfolgerung eines Zwischenbewertungsberichts zu dem Programm. Am 10. Oktober nahm die Kommission die Ergebnisse der Bewertung des Programms eContent an, die untersucht, in welchem Maße das Programm in den ersten beiden Jahren seiner Durchführung seine Ziele erreichte. Das Programm eContent wurde im Jahr 2001 ins Leben gerufen, um das Wachstum und die Entwicklung der Industrie der digitalen Inhalte in Europa zu fördern. Mit Mitteln in Höhe von 100 Millionen Euro und einem Zeitrahmen von vier Jahren enthält das Programm drei Aktionsbereiche: Förderung des Zugangs zu den Informationen des öffentlichen Sektors und umfassendere Nutzung dieser Informationen, Förderung der Produktion von Inhalten in einem vielsprachigen und multikulturellen Umfeld sowie Dynamisierung des Marktes für digitale Inhalte. Basierend auf einer Bewertung der 58 kofinanzierten Projekte während der ersten beiden Jahre des Programms stellt der Bericht diverse erfolgreiche Elemente des Programms heraus, gefolgt von einer Reihe von Empfehlungen. Erstens stellt der Bericht fest, dass das Programm insgesamt gut geleitet wurde und bei der Durchführung nur geringfügige Probleme auftraten. Außerdem beschreibt er das Programm als gut aufgebaut, mit einer Hierarchie von Zielen, die vom politischen Rahmen des leichteren "Zugangs für alle" zum Internet über die angestrebten Ziele der Aktionsbereiche bis zu den von den ausgewählten Einzelprojekten erwarteten Ergebnissen reichten. Zweitens betont der Bericht die Einzigartigkeit der finanzierten Projekte und macht geltend, dass es mit dem Programm gelungen sei, Vorhaben zu fördern, die andernfalls nicht in gleicher Form durchgeführt worden wären. Die teilnehmenden Organisationen berichteten ihrerseits über die Vorteile der Beteiligung an grenzüberschreitenden Vernetzungsprojekten. Drittens beweist dem Bericht zufolge die Tatsache, dass es sich bei dem Großteil der Projektteilnehmer um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) handelt, dass das Programm seine Zielgruppen erfolgreich erreicht hat. In der Tat stellt der Bericht fest, dass KMU 43 Prozent der Teilnehmer stellten, gefolgt von Einrichtungen des öffentlichen Sektors. Was die Zuschüsse betrifft, so gingen 44 Prozent an KMU und davon 29 Prozent an Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten. Trotz des bisherigen Gesamterfolgs des Programms schlägt der Bericht jedoch eine Reihe von Verbesserungen für das aktuelle Programm vor. Hierzu gehören eine raschere Auszahlung der Zuschüsse an die Teilnehmer und eine Neubewertung der den Teilnehmern auferlegten finanziellen Anforderungen, die dem Bericht zufolge für KMU und neu gegründete Unternehmen zu streng sind. Weitere Empfehlungen des Berichts sind die Verbesserung des Rückmeldungssystems für abgelehnte Bieter, die Betonung des kommerziellen Aspekts der Projekte und die Förderung einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den nationalen Kontaktstellen. Der Bericht gibt nicht nur Empfehlungen für das aktuelle Programm ab, sondern schlägt auch Aktionsbereiche für ein Nachfolgeprogramm vor. Insbesondere schlägt er vor, dass die Kommission mit einem gegebenen Einsatz von Ressourcen sowie durch eine Einschränkung der möglichen Zielgruppen "maximale Wirkung erzielen" sollte. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse und Empfehlungen des Bewertungsberichts, insbesondere in Bezug auf künftige eContent-Aktivitäten, wird der Kommission zufolge bereits über einen Vorschlag für ein Nachfolgeprogramm nachgedacht. Darüber hinaus fordert die Kommission angesichts der Ergebnisse des Berichts die anderen EU-Institutionen auf, dem Programm eContent aufgrund seines Wertes für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der EU weitere Anerkennung und Unterstützung zukommen zu lassen.