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Bedeutung von Investitionen in die Forschung nun weltweit anerkannt

Laut einem Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nimmt die Wissensintensität in den OECD-Mitgliedstaaten trotz Stimmen über den Tod der "New Economy" weiter zu. Der OECD Science, Technology and Industry Scoreboard 2003 zeigt, dass ...

Laut einem Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nimmt die Wissensintensität in den OECD-Mitgliedstaaten trotz Stimmen über den Tod der "New Economy" weiter zu. Der OECD Science, Technology and Industry Scoreboard 2003 zeigt, dass die USA, Kanada, die Niederlande und Australien gemäß den Produktivitätsdaten den kräftigsten Auftrieb aus Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) erfahren haben. Die Konzentration auf die Schaffung und Nutzung von Wissen durch Investitionen in die Forschung, der Einsatz von IKT, Patentierung sowie das Hervorbringen von Wissenschaftlern und Ingenieuren wird in immer mehr Ländern verfolgt, von denen viele auch außerhalb der OECD liegen. "Dies lässt auf einen wachsenden Wettbewerb um Faktoren zur Erschließung von Wissen schließen, wie qualifiziertes Personal, innovative Unternehmen und Kapital, während wahrscheinlich einige der Vorteile, über die bestimmte Länder in den neunziger Jahren verfügten, abgenommen haben", so die OECD. Bedeutende Volkswirtschaften außerhalb der OECD haben zurzeit einen Anteil von 17 Prozent an den globalen Forschungsausgaben, wobei China weltweit nun den dritten Platz nach den USA und Japan einnimmt. Außerdem sind die Investitionen in Indien gestiegen, womit es jetzt unter den ersten Zehn weltweit liegt. Dass zwischen 1993 und 1999 der aus Auslandskapital stammende Aufwand für FuE um 90 Prozent stieg und fast die Hälfte dieser Investitionen auf die USA entfallen, wird eine Enttäuschung für europäische Interessengruppen sein. In einigen europäischen Ländern wie Irland, Ungarn, den Niederlanden, Spanien, Schweden und dem VK jedoch liegen mindestens 30 Prozent der Investitionen in FuE immer noch in der Hand ausländischer Unternehmen. In Ungarn und Irland liegt diese Zahl bei über 70 Prozent.