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Laut britischer Studie sind Menschen nicht für Fast Food geschaffen

Wie eine neue Studie herausfand, vertragen sich Fast-Food-Produkte nicht mit der menschlichen Appetitregelung. Um herauszufinden, welche Rolle die Energiedichte für die Regulierung der Nahrungsaufnahme spielt, haben Wissenschaftler der International Nutrition Group die Kalori...

Wie eine neue Studie herausfand, vertragen sich Fast-Food-Produkte nicht mit der menschlichen Appetitregelung. Um herauszufinden, welche Rolle die Energiedichte für die Regulierung der Nahrungsaufnahme spielt, haben Wissenschaftler der International Nutrition Group die Kalorienzahl in Fast-Food-Gerichten mit traditionellen Gerichten aus Großbritannien und Afrika verglichen. Sie stellten fest, dass Nahrung mit hoher Energiedichte dazu führte, dass die Probanden mehr Kalorien zu sich nahmen, als sie eigentlich brauchten. Typisches Fast Food besitzt eine hohe Kaloriendichte, die das Eineinhalbfache eines traditionellen britischen Gerichts und das Zweieinhalbfache eines durchschnittlichen afrikanischen Gerichts beträgt. Daher erhöhen bereits kleine Mengen die Kalorienaufnahme. Die Wissenschaftler schlossen daraus, dass die häufige Aufnahme von Fast Food das Risiko der Gewichtszunahme und der Fettleibigkeit erhöht, auch wenn man den Eindruck hat, dass die Portionen sich nicht von gewöhnlichen Gerichten unterscheiden und nicht besonders reichlich sind. "Der Mensch besitzt von Natur aus nur eine wenig ausgeprägte Fähigkeit, Nahrung mit hoher Energiedichte zu erkennen. Üblicherweise beurteilt man die Nahrungsaufnahme nach der Größe der Portion. Allerdings enthält Fast Food weit mehr Kalorien als eine ähnliche Menge an gesunder Nahrung", sagte Professor Andrew Prentice, der Leiter der International Nutrition Group. "Seitdem es Landwirtschaft gibt, haben sich die Systeme, die den menschlichen Appetit regeln, auf Grundlage der kalorienarmen Nahrungsmittel entwickelt, die in ländlichen Gebieten der dritten Welt, wo Fettleibigkeit so gut wie unbekannt ist, immer noch die Hauptnahrungsquelle sind. Der menschliche Körper war noch nie dazu geschaffen, die im Westen übliche sehr energiereiche Nahrung aufzunehmen. Dies ist einer der Gründe für den starken Anstieg der Fettleibigkeit", fügte er hinzu. Nach Angaben des Forschungsteams sind weitere Untersuchungen der Fast-Food-Essgewohnheiten auf Grundlage dieser Erkenntnisse notwendig, damit eine bessere Nahrungsberatung angeboten werden kann.