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Technologietransfer an britischen Hochschulen boomt trotz abnehmender Spin-out-Aktivitäten

Laut der zweiten Jahresstudie zum Technologietransfer an Hochschulen, die am 13. November veröffentlicht wurde, stärken die Hochschulen im VK ihre Kapazitäten zur Vermarktung von geistigem Eigentum. Die Studie, die von der Nottingham University Business School (NUBS), der Uni...

Laut der zweiten Jahresstudie zum Technologietransfer an Hochschulen, die am 13. November veröffentlicht wurde, stärken die Hochschulen im VK ihre Kapazitäten zur Vermarktung von geistigem Eigentum. Die Studie, die von der Nottingham University Business School (NUBS), der University Companies Association (UNICO) und der Association for University Research and Industry Links (AURIL) durchgeführt wurde, deutet auf einen enormen Anstieg der Anzahl der Beschäftigen im Bereich Technologietransfer, der erteilten Patente und Lizenzen in 125 der Hochschuleinrichtungen des VK hin. Aus dem Bericht geht jedoch auch hervor, dass 2002 nur 158 Spin-out-Unternehmen gegründet wurden, im Vergleich zu 175 im Vorjahr. Professor Mike Wright von der NUBS ist über diesen Trend jedoch kaum besorgt. "Die Studie geht davon aus, dass die Hochschulen sich derzeit damit auseinandersetzen, was funktioniert und was nicht. Diese Entwicklungen reflektieren die zunehmende Erkenntnis, wie sich durch Technologietransfer Wohlstand schaffen lässt, statt der Gründung von Spin-outs und Erteilung von Lizenzen um ihrer selbst willen." Die Studie stellte einen 24-prozentigen Anstieg bei den Vollzeitbeschäftigten im Bereich Technologietransfer fest, was sechs Mitarbeitern pro Universität entspricht. Im Jahr 2002 wurden 2.238 Erfindungen veröffentlicht, 19 Prozent mehr als im Vorjahr, und die Zahl der erteilten Patente stieg rasant um 59 Prozent auf 347 an. Mit 635 der 648 erteilten Lizenzen im Jahr 2002 wurde ein Einkommen in Höhe von 32 Millionen Euro erzeugt. Das entspricht einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vergleicht man diese Daten mit denen der USA und Kanadas und gleicht die Zahlen den unterschiedlichen BIP und Forschungsausgaben der drei Länder an, so ergibt sich, dass Hochschulen im VK noch immer mehr Spin-out-Unternehmen gründen als amerikanische und kanadische Einrichtungen. Hochschulen des VK erhielten mehr Lizenzen als Einrichtungen in den anderen beiden Ländern, hatten jedoch sehr viel geringere Einkommen durch die Lizenzen und erzeugten weniger Bruttoeinkommen als die anderen Länder. Tom Hockaday, Vorsitzender der UNICO, sagte: "Es ist sehr ermutigend zu sehen, dass der Technologietransfer im VK blüht [...]. Hochschulen im VK entwickeln eine starke Kompetenz, die auf lange Sicht die Hochschulen, die Wirtschaft und auch die Gesellschaft stärken wird."

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