Neues Clusterprojekt zur Stärkung der europäischen Führungsposition in der Telekommunikation
Ein neues Eureka-Clusterprojekt im Wert von einer Milliarde Euro vereint die bedeutendsten Namen des Telekommunikationssektors, um die Führungsposition Europas in diesem Bereich sicherzustellen. Das CELTIC-Cluster wurde am 23. Oktober eingerichtet. Zu seinen Gründungsmitgliedern gehören Alcatel, BT, Ericsson, France Télécom, Nokia und Telecom Italia. An dem Cluster können auch andere Großunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Forschungszentren und Hochschulen teilnehmen. Jean-Paul Jacamon, der Vorsitzende der hochrangigen Eureka-Gruppe, sagte: "Die Telekommunikation steht als einer der strategisch wichtigsten Sektoren, Wachstumsförderer und Beschäftigungssektoren Europas bereits ganz oben auf der Liste für Investitionen in die Innovation. Die Tatsache, dass der Sektor mit einem wirtschaftlichen Abschwung zu kämpfen hat, [...] hat die dringende Einleitung dieses neuen Eureka-Clusters beschleunigt." Das Budget in Höhe von einer Milliarde Euro, das für den Zeitraum 2004 bis 2008 bereitgestellt wurde, wird für moderne Forschungsprojekte eingesetzt, die sich mit Herausforderungen wie z.B. die Konvergenz von Technologien und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und -dienstleistungen befassen. Bis zu 50 Prozent der Finanzierungsmittel kommen von den Regierungen. Die übrigen Mittel sind private Investitionen. Die Projekte sind mittel- bis langfristig ausgerichtet. Die ersten Initiativen im Rahmen des CELTIC-Clusters werden voraussichtlich im März 2004 beginnen.