"Modell"-Vertrag über Zusammenarbeit zwischen GFS und Region Lombardei unterzeichnet
Die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission und die italienische Region Lombardei haben einen Rahmenvertrag über eine Zusammenarbeit unterzeichnet, der als Modell für andere Forschungszentren und Regionen in ganz Europa dienen soll. Die GFS hat ein Kooperationsnetz aufgebaut und verfügt über mehr als 150 Partnerschaftsvereinbarungen. Der Vertrag mit der Lombardei wird die gemeinsame Teilnahme an Forschungsprojekten, die Entwicklung gemeinsamer analytischer Methoden, die Ausbildung von wissenschaftlichen und technischen Mitarbeitern und die Bereitstellung von Unterstützung für politische Entscheidungsträger auf regionaler Ebene in Gang setzen. "Es ist eine Freude, Zeuge der Unterzeichnung dieses Vertrags zu sein, da er den Höhepunkt einer Initiative darstellt, die von Präsident Formigoni [für die Region Lombardei] und mir selbst eingeleitet wurde", so EU-Forschungskommissar Philippe Busquin am 1. Dezember. "Die GFS ist ein Vorteil, nicht nur für die Europäische Kommission, sondern auch für die Region Lombardei. Durch die Schaffung engerer Verbindungen zwischen verschiedenen wissenschaftlichen und technischen Bereichen tragen wir zur Förderung und Entwicklung der regionalen Dimension des Europäischen Forschungsraums [EFR] bei. Ich hoffe auch, dass dieser Vertrag als Modell für andere Forschungs- und Technologiezentren und Regionen in ganz Europa dienen wird." Drei der sieben Institute der GFS befinden sich in Ispra in der Lombardei. Sie bieten bereits eine Palette von wissenschaftlichen Kenntnissen für die Region in Bereichen wie Umwelt und Gesundheit, Luftverschmutzung, Wasser- und Bodenqualität, Landwirtschaft und Lebensmittel, Energie, Risikobewertung sowie Schutz und Nutzung von Land.
Länder
Italien