Skip to main content

Article Category

Nachrichten

Article available in the folowing languages:

GFS unterstützt Umsetzung neuer Chemikalienpolitik

Auf einem Seminar der GFS in Ispra (Italien) am 1. Dezember wurde die Schlüsselrolle verdeutlicht, die die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Kommission bei der Umsetzung der neuen Chemikalienpolitik der EU spielen wird. Mit dem neuen System "REACH" (Registration, Evaluati...

Auf einem Seminar der GFS in Ispra (Italien) am 1. Dezember wurde die Schlüsselrolle verdeutlicht, die die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Kommission bei der Umsetzung der neuen Chemikalienpolitik der EU spielen wird. Mit dem neuen System "REACH" (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals) sollen die menschliche Gesundheit und die Umwelt geschützt werden, indem die mit Chemikalien verbundenen Risiken verringert werden. Die Industrie soll verpflichtet werden, Chemikalien zu testen, die in Mengen von mehr als einer Tonne hergestellt oder importiert werden. Die Kommission befürwortet darüber hinaus drei Methoden, die ohne Tierversuche auskommen: verbesserte Informationen zur Belastung durch Chemikalien, Computermodelle und Tests mit Zellkulturen. Die GFS wird für die Ausarbeitung der notwendigen Leitfäden, Softwareinstrumente und der Infrastruktur für die Umsetzung von REACH zuständig sein. Die GD hat bereits Erfahrungen in diesem Bereich, da sie seit 2000 zu technischen und wissenschaftlichen Inhalten der neuen Rechtsvorschriften beigetragen hat. Sie hat hauptsächlich bei den Regeln für den Umgang mit besorgniserregenden Stoffen mitgewirkt und war zusätzlich für die Entwicklung, Einführung und Anpassung harmonisierter Testmethoden zur Bestimmung der Eigenschaften chemischer Stoffe verantwortlich. Mit der Umsetzung von REACH wird die GFS außerdem für die Förderung der Partnerschaft zwischen Industrie und Behörden zuständig sein und so den durch das neue Recht vorgeschriebenen Übergang von Verantwortlichkeiten auf die Industrie erleichtern.