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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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Deutschland startet Jahr der Technik mit einer Reihe von Leit-Innovationen

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat gemeinsam mit der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" zwölf Leit-Innovationen vorgestellt, die ihrer Meinung nach von entscheidender Bedeutung für den Erhalt und die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes sind. Zu diesen Technologien gehö...

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat gemeinsam mit der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" zwölf Leit-Innovationen vorgestellt, die ihrer Meinung nach von entscheidender Bedeutung für den Erhalt und die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes sind. Zu diesen Technologien gehören "Ambient Intelligence - elektronische Assistenz", Digitale Medizin" und "Simulierte Realität - Prozesse und Produkte rechnen". Mit dieser Auswahl wird das deutsche Jahr der Technik 2004 eingeleitet. Sie wurde unter dem Motto "Impulse für eine Innovationsoffensive" zusammengestellt. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist der Ansicht, dass Kostensparen allein die deutschen Unternehmen nicht wettbewerbsfähig macht, sie müssen der Konkurrenz aus den Niedriglohnländern Innovationen entgegensetzen. "Wenn wir in Deutschland einen deutlich höheren Lebensstandard haben wollen als Länder wie Brasilien oder Malaysia, dann müssen wir auch etwas herstellen oder etwas leisten, was diese nicht können: Bessere Produkte, für die Verbraucher auch bereit sind, einen höheren Preis zu zahlen", sagte der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Hans-Jörg Bullinger. Miniaturisierung der Elektronik ist einer der hervorgehobenen Bereiche. Verbunden mit der drahtlosen Kommunikationstechnik ermöglicht sie den Durchbruch zur "intelligenten Umgebung". Kleinste Elektronikbauteile enthalten Mikrochips, Sensoren und Funkmodule und sie verwandeln Alltagsgegenstände in kommunikationsfähige Subjekte. Die Weiterentwicklung der medizinischen Bildgebung ist eine weitere Priorität. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ermöglichen präoperative Planung. Sie können den Arzt bei der Operation von sehr empfindlichen Regionen des Körpers wie beispielsweise des Gehirns unterstützen. Eine weitere der ausgewählten Technologien - "Intuitive Mensch-Maschine-Kooperation" - zielt darauf ab, das Studieren von Bedienungsanleitungen, das mit jeder neuen Anwendung einhergeht, überflüssig zu machen. Neue Schnittstellen werden ermöglichen, dass Maschinen aufs Wort gehorchen, Wünsche von den Augen ablesen und auf Fingerzeig reagieren.

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