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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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Start eines neuen IST-Projekts zur Unterstützung der Beschäftigten im Gesundheitswesen

Bei einem neuen Projekt unter dem vorrangigen Themenbereich Technologien der Informationsgesellschaft des Sechsten Rahmenprogramms (RP6) werden mehrere IT-Tools zur Unterstützung der Beschäftigten im Gesundheitssektor entwickelt. Ziel des Projekts ist die Erleichterung der Inf...

Bei einem neuen Projekt unter dem vorrangigen Themenbereich Technologien der Informationsgesellschaft des Sechsten Rahmenprogramms (RP6) werden mehrere IT-Tools zur Unterstützung der Beschäftigten im Gesundheitssektor entwickelt. Ziel des Projekts ist die Erleichterung der Informationsbeschaffung, um einen informierteren Entscheidungsfindungsprozess bezüglich Diagnosen, Therapien und Protokollen zu ermöglichen. Das Projekt mit dem Namen Doc@Hand wurde im Januar eingerichtet und wird über einen Zeitraum von 30 Monaten laufen. Es wird von der Europäischen Kommission mit einem Budget in Höhe von knapp 2,3 Millionen Euro unterstützt. Derzeit stehen die Beschäftigten im Gesundheitswesen zunehmend unter Druck. Die Gesundheitsbranche hat mit der großen Zahl von Akteuren, die bei der Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen involviert sind, der schnellen Dezentralisierung, einem Mangel an Ressourcen sowie der Notwendigkeit von Kostensenkungen zu kämpfen. Aus diesem Grund ist für Beschäftigten Zusammenarbeit sowie der Zugriff auf und die gemeinsame Nutzung von Daten und Wissen zunehmend von Bedeutung. Doc@Hand wird hierzu beitragen, indem die zur Datenbeschaffung erforderliche Zeit reduziert wird sowie die Kosten, die durch den Mangel rechtzeitig erhaltener Informationen entstehen, gesenkt werden. Mithilfe dieses Projekts wird außerdem die Qualität des Entscheidungsfindungsprozesses durch die sofortige Verfügbarkeit relevanter und vollständiger Daten erhöht. Im Rahmen von Doc@Hand wird eine Anwendung für den transparenten Zugang zu Datenbanken in ganz Europa mithilfe der Integration von Entscheidungshilfesystemen entwickelt, getestet und validiert. Das Projekt ermöglicht die aktive Suche nach Informationen in den Datenbanken kooperierender Organisationen durch den Einsatz von "Push"-Technologien anstelle des bisher üblichen "Pull"-Ansatzes. Der Nutzer wird in der Lage sein, relevante Informationen zu finden, ohne eine explizite Suche durchführen zu müssen. Grundlage sind die Domänenontologie sowie statische und dynamische Informationen über das Nutzerprofil. Darüber hinaus stehen dem Nutzer Darstellungs-Tools und intuitive Schnittstellen zur Verfügung, um eine Datenfilterung, eine schnelle Navigation und die Extraktion von Informationen aus unstrukturierten und halbstrukturierten Dokumenten zu ermöglichen. "Die entwickelte integrierte Umgebung wird von mobilen Plattformen wie z.B. Tablet-PCs aus zugänglich sein, um die zunehmende Mobilität von Beschäftigten im Gesundheitswesen zu unterstützen. Es wird von großen klinischen Einrichtungen validiert, um eine vollständige Übereinstimmung mit den Richtlinien und Vorschriften zu Sicherheit und Datenschutz zu gewährleisten", erklärte Salvatore Virtuoso von TXT e-Solutions, einem der acht Partner im Konsortium. Drei Pilotprogramme in Barcelona und London werden in Kürze gestartet, um die neuen Tools zu testen.

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