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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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Präsidentschaft gibt neue Broschüre zum Thema "Wissenschaft und Technologie in Irland" heraus

Die irische Präsidentschaft hat eine Broschüre zu den wichtigsten institutionellen Elementen und Fördereinrichtungen des Wissenschafts- und Technologiesystems in Irland herausgegeben. In der Broschüre "Science and Technology in Ireland" ist eine Seite dem Thema "Irland und di...

Die irische Präsidentschaft hat eine Broschüre zu den wichtigsten institutionellen Elementen und Fördereinrichtungen des Wissenschafts- und Technologiesystems in Irland herausgegeben. In der Broschüre "Science and Technology in Ireland" ist eine Seite dem Thema "Irland und die EU" gewidmet. Dort wird erklärt, dass die Union "eine ausschlaggebende Rolle bei der Gestaltung und Vorbereitung der Entwicklung der nationalen Wissenschafts- und Technologiestrukturen in Irland gespielt hat". Durch den Strukturfonds werden die F&E-Ressourcen des Landes gefördert und mit den Rahmenprogrammen "Möglichkeiten für irische Forscher geschaffen, mit europäischen Partnern in der Spitzenforschung zusammenzuarbeiten". Mary Harney, Irlands Ministerin für Unternehmen, Handel und Beschäftigung, richtete eine hochrangige nationale Lenkungsgruppe ein, um die Auswirkungen des entstehenden Europäischen Forschungsraums sowie verbundener politischer Initiativen zu bewerten. Die Gruppe hat die Aufgabe, einen Aktionsplan zu erarbeiten und Zielsetzungen für Irland zu empfehlen. In der Publikation wird zudem ein Überblick über die Leistung im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) vonseiten des öffentlichen sowie des privaten Sektors in Irland gegeben. Das Land liegt noch weit unter der von der Kommission gesetzten Zielmarke von Forschungsinvestitionen in Höhe von drei Prozent des BIP, da derzeit nur 1,4 Prozent dem Bereich F&E zugewiesen werden. Auch diese Zahl liegt unter dem EU-Durchschnitt von 1,93 Prozent. Die Investitionen nehmen jedoch zu. Die Industrie bildet die wichtigste Quelle der Finanzierung von F&E und stellte in 2001 67 Prozent der Investitionen. Dieser Prozentsatz ging allerdings zwischen 1995 und 2001 zurück. Über den gleichen Zeitraum nahmen die Fördermittel der Regierung von 23 auf 28 Prozent zu. Weitere Quellen machten fünf Prozent aus, wobei hierzu auch die EU-Rahmenprogramme zählen. Irland liegt zudem unter dem EU-Durchschnitt in Bezug auf die Humanressourcen. Etwa 5,1 von 1.000 Beschäftigten sind Forscher, europaweit sind es 5,8. Aber auch auf diesem Gebiet macht Irland Fortschritte. Zweifellos wird dieser Fortschritt durch die Tatsache unterstützt, dass Irland den höchsten Prozentsatz an Hochschulabsolventen im Bereich Wissenschaft und Ingenieurwesen (35 Prozent) unter Einbeziehung sämtlicher Absolventen aller 16 OECD-Länder stellt. Bei der Mehrheit handelt es sich um Hochschulabsolventen in wissenschaftlichen Fachrichtungen. Das Land schneidet im europäischen Vergleich in Bezug auf die potentielle Auswahl qualifizierter Frauen in den Bereichen Wissenschaft, Ingenieurwesen und Technologie gut ab. Über 50 Prozent der Hochschulabsolventen in wissenschaftlichen Fachrichtungen waren im Jahr 2002 Frauen, in der EU insgesamt lag der Prozentsatz nur bei 41 Prozent. Die Broschüre enthält außerdem Einzelheiten über die öffentlichen Fördereinrichtungen des Landes, von denen jede unter der Schirmherrschaft einer der acht Regierungsabteilungen steht.

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Irland

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