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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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Kommission erhöht Transparenz der Verkehrsforschung durch neues Wissenszentrum

Am 5. Juli wurde ein neuer, von der Kommission finanzierter Webdienst gestartet, über den die Ergebnisse der EU-weiten sowie nationalen Verkehrsforschungsprogramme in Europa gesammelt und verbreitet werden sollen. Das "Wissenszentrum für Verkehrsforschung" ist das Ergebnis de...

Am 5. Juli wurde ein neuer, von der Kommission finanzierter Webdienst gestartet, über den die Ergebnisse der EU-weiten sowie nationalen Verkehrsforschungsprogramme in Europa gesammelt und verbreitet werden sollen. Das "Wissenszentrum für Verkehrsforschung" ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von acht europäischen Partnern und einem Netzwerk von 16 Subunternehmern und wird Informationen zu Verkehrsforschungsaktivitäten in insgesamt 30 Ländern bereitstellen. Das Konsortium ist unter dem Namen EXTR@Web (Nutzung von Verkehrsforschung über das Internet) bekannt und wird unter dem Fünften Rahmenprogramm der EU (RP5) finanziert. Als ersten Schritt zum Aufbau einer umfassenden Verkehrsforschungsdatenbank beinhaltet die Website derzeit Übersichten über 226 internationale, europäische und nationale Forschungsprogramme sowie einen etwas knapperen "Leitfaden zu nationalen Programmen und weiteren Forschungsaktivitäten im Europäischen Forschungsraum", in dem diese Informationen zur Weitergabe an ein breiteres Publikum gebündelt sind. Das Konsortium ist der Ansicht, dass mit diesen Ressourcen allein bereits ein signifikanter Mehrwert erzeugt wurde, da nur wenige Länder eine Gesamtübersicht über sämtliche ihrer nationalen Verkehrsforschungsprogramme besitzen. In einem Vorwort zum Leitfaden beschreibt Loyola de Palacio, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission mit Zuständigkeit für Energie und Verkehr, das Wissenszentrum für Verkehrsforschung als "eine sehr positive Maßnahme, die uns durch die Widerspiegelung und Zusammentragung der Ergebnisse europäischer Anstrengungen die Möglichkeit geben wird, Lösungsmöglichkeiten besser zu erkennen und Innovation zu beschleunigen, um den Weg für ein effizienteres und weniger verkehrsbelastetes Europa zu ebnen." De Palacio führt an, dass beträchtliche Ressourcen für die Verkehrsforschung sowohl auf Gemeinschafts- als auch auf Mitgliedstaatsebene zur Verfügung gestellt werden und dass über eine verbesserte Kommunikation die Wirksamkeit dieser Ressourcen schnell gesteigert werden könne. "Der Informationsaustausch zwischen Forschern und Akteuren sowie die Schaffung eines Bewusstseins unter den Nutzern tragen daher wesentlich zu diesem Prozess bei." In Zukunft werden Ergebnisse aus allen 30 Ländern für die Forschung, Wirtschaft, Anbieter öffentlicher Dienste und Regierungen zur Verfügung gestellt. Um eine Harmonisierung der Ergebnisse zu gewährleisten, wurde im Konsortium ein allgemeines Schema für die Berichterstattung über die europäische Verkehrsforschung entwickelt, das von den Forschern zu verwenden ist und über ein sicheres Extranet für Beiträge zur Verfügung steht. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Initiative ist laut Aussage des Konsortiums schließlich die politische Unterstützung durch die zentralen nationalen Akteure. Zu diesem Zweck hat die GD Energie und Verkehr der Kommission enge Verbindungen mit hochrangigen nationalen Vertretern geknüpft und diese bei der Einrichtung der Initiative einbezogen, um ihr politisches und institutionelles Engagement sicherzustellen.

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