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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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Griechenland will F&E fördern

Die staatliche Förderung für wissenschaftliche Forschungsprojekte werde sich in Griechenland bis 2010 mehr als verdoppeln, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu verbessern, so die Erklärung des griechischen Ministers für Entwicklung Dimitris Sioufas anlässlich eines Wirtsc...

Die staatliche Förderung für wissenschaftliche Forschungsprojekte werde sich in Griechenland bis 2010 mehr als verdoppeln, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu verbessern, so die Erklärung des griechischen Ministers für Entwicklung Dimitris Sioufas anlässlich eines Wirtschaftsforums in Athen. In der Hoffnung, die traditionelle Schwäche Griechenlands im Bereich der Forschung und Entwicklung (F&E) überwinden zu können, hat sich die griechische Regierung entschieden, der Umsetzung einer neuen, umfassenden nationalen F&E-Strategie oberste Priorität einzuräumen, um das Ziel von Lissabon zu erreichen, Europa bis 2010 zur wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaft weltweit zu machen. "Es besteht kein Zweifel, dass eine Steigerung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherung einer dynamischen Präsenz Griechenlands in der internationalen Wirtschaft von einer quantitativen und qualitativen Verbesserung von Forschung und Innovation abhängt", erklärte Sioufas in einer Rede vor dem Athens Business Club 2004, einem Forum, das als Kontaktbörse zwischen griechischen und ausländischen Unternehmen während der Olympischen Spiele eingerichtet wurde. Die griechische Regierung plant eine Erhöhung der F&E-Ausgaben von derzeit 0,65 Prozent des BIP (rund ein Drittel des EU-Durchschnitts) auf 1,5 Prozent in den kommenden sechs Jahren. Sioufas stellte jedoch klar, dass diese Maßnahme allein nicht ausreichen werde, um die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands signifikant zu steigern. "Forschung muss Innovation in allen Sektoren, öffentlich wie privat, nach sich ziehen", so Sioufas, der zudem erklärte, dass er den Aufbau von Partnerschaften zwischen der Privatwirtschaft, dem öffentlichem Sektor und den Universitäten fördern möchte. Im Rahmen der neuen Regierungspolitik, so Sioufas weiter, werde man sich insbesondere auf die Kooperation zwischen der Industrie und Forschungsorganisationen konzentrieren und Verbindungsbüros in Universitäten und Forschungszentren einrichten. Darüber hinaus sollen Forschungskonsortien in Branchen gegründet werden, die auf nationaler Ebene besonders wichtig sind. Die Regierung hofft, mit diesen Maßnahmen die Anzahl der dauerhaften Arbeitsplätze, insbesondere in wissensintensiven Sektoren, zu erhöhen, die Produktivität anzukurbeln und ein neues, besseres Investitionsumfeld zu schaffen. "Wir wollen neue Investitionen, neue Unternehmen, neue Arbeitsplätze", erklärte der Minister. Die Regierung arbeitet deshalb an einer radikalen Steuerreform, Investitionsanreizen und neuen institutionellen Rahmenbedingungen für Unternehmen, um Unternehmergeist, Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen aktiv zu fördern.

Länder

Griechenland

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