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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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Junge Wissenschaftler aus Österreich, Deutschland und Dänemark erhalten EU-Preise

Beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb für junge Wissenschaftler gewannen Projekte zu den Themen Mikrofonherstellung, Synthese von Antidepressiva und Ultraschallsensoren für Gaschromatographie, die jeweils von Studenten aus Österreich, Dänemark und Deutschland durchgeführt ...

Beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb für junge Wissenschaftler gewannen Projekte zu den Themen Mikrofonherstellung, Synthese von Antidepressiva und Ultraschallsensoren für Gaschromatographie, die jeweils von Studenten aus Österreich, Dänemark und Deutschland durchgeführt wurden. Bei der feierlichen Preisverleihung am 29. September, die von der irischen Tánaiste (stellvertretenden Premierministerin) und Ministerin für Unternehmen, Handel und Beschäftigung Mary Harney ausgerichtet wurde, trafen einige der besten jungen Wissenschaftler Europas zusammen. Die Gewinner wurden von einer aus 15 Experten bestehenden internationalen Jury ausgewählt und auf der Grundlage ihrer Arbeit sowie Gesprächen mit der Jury beurteilt. Um für einen der drei ersten Preise im Wert von 5.000 Euro Berücksichtigung finden zu können, musste jeder Teilnehmer des EU-Wettbewerbs zunächst einen Preis in einem nationalen Wissenschaftswettbewerb gewonnen haben. Auf diese Weise sollte ein hoher wissenschaftlicher Leistungsstandard sichergestellt werden. Einer der ersten Preise ging an das österreichische Team von Martin Knöbel, Gerhard Schöny und Florian Grössbacher für ihren "Durchbruch bei der Herstellung von Kondensatormikrophonen". Das Team der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt Mödling entwickelte und fertigte die erste automatische Stimmvorrichtung für Kondensatormikrophonmembrane, die unerwünschte Vibrationen vermeidet und somit Produktionszeit und -kosten verringert. Charlotte Strandkvist vom Svendborg College in Dänemark erhielt ebenfalls einen ersten Preis für ihre Arbeit über die Verbesserung des Verfahrens zur Synthese von N-methyl-Fluoxetin im Labor. Strandkvist, 18 Jahre alt, erklärte, dass das Projekt dazu beitragen soll, dass Schüler sich bewusst werden, welche reale Auswirkung die Laborarbeit auf das Leben der Menschen haben kann. Mario Chemnitz aus Zschornewitz in Deutschland erhielt den dritten mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis für sein Projekt "Ultraschallsensor für Gaschromatographie". Traditionelle Gaschromatographen sind sehr teuer, daher entwickelte Chemnitz einen preiswerten jedoch hochempfindlichen Ultraschallsensor, der auf der Beziehung zwischen der Schallgeschwindigkeit und der Molekularmasse eines Gases basiert. Die Analysen können mithilfe eines PC-Softwarepakets durchgeführt werden. Die zweiten und dritten Preise im Wert von jeweils 3.000 und 1.500 Euro gingen an Wissenschaftler aus Polen, Deutschland, der Türkei und Litauen für ihre Arbeit in den Bereichen EDV, Biologie, Physik und Mathematik. Zudem wurden Ehren- und Spezialpreise an Teilnehmer vergeben, die nach Meinung der Jury am meisten davon profitieren werden, eine kostenlose Reise zu großen europäischen Forschungseinrichtungen zu machen, wie z.B. CERN, ESA oder EMBL. Harney stellte fest: "Dieser Wettbewerb wird die Chancen, welche die Wissenschaft jungen Menschen bieten kann, aufzeigen und fördern und dafür sorgen, dass die Allgemeinheit die Wissenschaft und deren Rolle in allen Aspekten unseres täglichen Lebens verstärkt wahrnimmt [...]." "Internationale Wettbewerbsfähigkeit hängt immer stärker von wissenschaftlichem und technologischem Können ab, und die jungen Menschen, die am 16. Europäischen Wettbewerb für junge Wissenschaftler teilnehmen, sind die nächste Unternehmergeneration - ich bin zuversichtlich, dass die Zukunft bei ihnen in guten Händen liegen wird", schloss sie.

Länder

Österreich, Deutschland, Dänemark

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