Kommission schlägt die Bezuschussung des Zugangs zu moderner Energie in AKP-Ländern vor
Die Europäische Kommission hat Vorschläge verabschiedet, nach denen sie 250 Millionen Euro für die Länder in Afrika, der Karibik und im Pazifikraum (AKP) für einen besseren Zugang zu modernen Energieleistungen zur Verfügung stellt. Die Vorschläge verfolgen eine doppelte Zielsetzung: Zum einen geht es um die Förderung von Energieinitiativen, Informationsbereitstellung und Schaffung der Forschungs- und Managementmöglichkeiten in diesen Ländern sowie um die Schließung der Finanzierungslücke hinsichtlich nachhaltiger Energieprojekte und Tätigkeiten. Zum anderen sollen die EU-Mittel als Katalysator für die Schaffung weiterer Mittel für Energie wirken. Kommissionspräsident Romano Prodi hat die Mitgliedstaaten der EU aufgefordert, diese Vorschläge nun dringend anzunehmen, damit die Kommission ihre Arbeit im Energiebereich fortsetzen und "der Bereitstellung von Energiedienstleistungen für die Armen erheblichen Auftrieb verleihen" kann. Mit dieser Initiative würden innovative Lösungen für die Bereitstellung nachhaltiger Energien für die Armen finanziert werden. Die Projekte könnten die Versorgung von ländlichen Gebieten mit Elektrizität, die Verbesserung der Effizienz der Kochstellen in Privathaushalten sowie die Förderung der Erzeugung nachhaltiger Energie durch Biomasse, kleine Wasserpflanzen und Windenergie umfassen. Die EU hat ihre Energieinitiative zur Ausrottung der Armut und für nachhaltige Entwicklung beim Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im Jahr 2002 auf den Weg gebracht. Seitdem wurden den Energiedienstleistungen im Rahmen der externen Unterstützungstätigkeiten der EU mehr Aufmerksamkeit geschenkt.