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Integration zwischen Stadt- und Landnutzungsforschung ist nach den Worten eines Kommissionsvertreters wesentlich

Eric Ponthieu, Sektionsleiter in der Direktion 1 der Europäischen Kommission für Forschungspolitische Angelegenheiten und nachhaltige Entwicklung, ist der Ansicht, dass sich das Siebte Rahmenprogramm (RP7) auf eine engere Integration zwischen Stadt- und Landnutzungsforschung k...

Eric Ponthieu, Sektionsleiter in der Direktion 1 der Europäischen Kommission für Forschungspolitische Angelegenheiten und nachhaltige Entwicklung, ist der Ansicht, dass sich das Siebte Rahmenprogramm (RP7) auf eine engere Integration zwischen Stadt- und Landnutzungsforschung konzentrieren muss. In seiner Rede auf der Abschlusskonferenz des Projekts SUPER (Sustainable Urban Planning and Economic (Re)development), die am 12. Januar in Brüssel stattfand, bedauerte Ponthieu die Tatsache, dass die Kommission dieser Synergie im RP5 oder RP6 nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt hat. Er erklärte, dass eine der Schlüsselaktionen im RP5 zwar die "Stadt von Morgen und kulturelles Erbe" betroffen hatte, es aber im RP6 kein Stadtforschungsprogramm als solches gegeben hat. Allerdings gab es im RP6 die wichtige Unterpriorität der nachhaltigen Landnutzung. Eric Ponthieu erklärte: "Im RP7 müssen wir nun nach Wegen zur Integration der Stadt- und Landnutzungsforschung suchen. Die Projekte müssen sich auf integriertes Management und Planung unter Verwendung der begrifflichen Rahmenwerke konzentrieren. Es müssen Strategien für die Implementierung der Politiken der nachhaltigen Entwicklung erarbeitet und so definiert werden, dass sie von den Gebietskörperschaften leicht umzusetzen sind." Laut Herrn Ponthieu sollte sich die Forschung in der Zukunft auch auf neu aufkommende Probleme wie nachhaltiges Wachstum, Tourismus, Umwelt und Gesundheit (insbesondere die Gesundheit von Kindern), die zunehmende Anfälligkeit der Stadt- und Küstenregionen, Bevölkerungsveränderung und Globalisierung konzentrieren. Die Projekte im RP7 werden sich seiner Ansicht nach auch mehr mit wirtschaftlichen Fragen unter Berücksichtigung der Fremdkosten befassen müssen. Die wichtigsten Parameter, die im RP7 zu beachten sind, sind politischer Natur; dazu gehören auch der neue Kommissar, der rasch Ideen für das RP7 ausarbeitet, die Debatte über die Finanzperspektiven, der Grad der Unterstützung seitens der Mitgliedstaaten und der MEP (Mitglieder des Europäischen Parlaments) sowie die bevorzugten Implementierungsinstrumente, erläuterte Ponthieu. Er schloss mit den Worten: "Umfassende Unterstützung für weitere Forschung in diesen Bereichen muss immer noch auf der Ebene der Mitgliedstaaten gesichert werden."