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Beratungsgremium: Entwicklungsstrategie Sloweniens sollte stärker auf Innovation ausgerichtet sein

Ein Beratungsgremium hat die slowenische Regierung dringend aufgefordert, ihre Entwicklungsstrategie stärker zu fokussieren und Innovation zur Priorität zu machen. Der Strategierat für wirtschaftliche Entwicklung berät die slowenische Regierung in zentralen wirtschaftlichen ...

Ein Beratungsgremium hat die slowenische Regierung dringend aufgefordert, ihre Entwicklungsstrategie stärker zu fokussieren und Innovation zur Priorität zu machen. Der Strategierat für wirtschaftliche Entwicklung berät die slowenische Regierung in zentralen wirtschaftlichen Fragen. Die Entwicklungsstrategie der Regierung, zu der der Rat am 28. Januar eine Vorabeinschätzung abgab, fällt in diese Kategorie. Der Strategieentwurf gehe in die richtige Richtung, bedürfe jedoch noch einiger Erläuterungen, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Strategierates Joze Damijan nach einer Strategiebesprechung gegenüber der Presse. Aus dem Dokument müssen deutlich eine Reihe von Entwicklungsprioritäten sowie messbare Ziele und verantwortliche Abteilungen oder Organe ersichtlich sein, erklärte Dr. Damijan. Insbesondere müsse daraus hervorgehen, wie Gelder effizient für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung genutzt werden sollten, erklärte er. Diese Konzentration auf Innovation müsse eine Verbesserung der Qualität der Hochschulbildung in Slowenien umfassen sowie für engere Verbindungen zwischen den Universitäten und der Privatwirtschaft sorgen, erklärte er. Die Regierung solle außerdem einen Vorschlag für die Schaffung eines günstigen Geschäftsumfelds, die Förderung vielversprechender Investitionen, den Abbau von Bürokratie sowie den Rückzug des Staates aus den Unternehmen erarbeiten, so Dr. Damijan. Der Rat debattierte bei seiner Sitzung über eine Gesetzesvorlage für eine Partnerschaft zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Hand. Mithilfe des Regierungsvorschlags sollen private Investitionen für verschiedene staatliche Projekte mobilisiert werden. Weitere Empfehlungen des Strategierats beziehen sich auf die Modernisierung des staatlichen Sozialversicherungssystems Sloweniens sowie die Regulierung des Arbeitsmarkts, die sich nach Ansicht von Dr. Damijan positiv auf die wirtschaftliche Aktivität sowie die Beschäftigung auswirken werden.

Länder

Slowenien