G8 und Entwicklungsländer bewerten Möglichkeiten zur Verbesserung der Zusammenarbeit im Bereich Energieforschung
Energieforscher aus den sieben führenden Industrieländern sowie aus Russland, bekannt als G8, haben gemeinsam mit Forschern aus fünf Entwicklungsländern eine Reihe von Bereichen für eine engere Zusammenarbeit ermittelt. Die Ergebnisse des zweitägigen Workshops, der am 11. und12. Mai stattfand, werden von politischen Entscheidungsträgern vor dem G8-Gipfel im Juli, auf dessen Tagesordnung Klimawandel und saubere Energie stehen, erörtert. Bei den fünf Entwicklungsländern neben den G8-Ländern auf dem Workshop handelte es sich um: Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika. Die von den Delegierten als Prioritäten herausgestellten Themen umfassen: - Verbesserung derzeitiger Vereinbarungen zur Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern; - Verstehen der unterschiedlichen Herausforderungen für Industrie- und Entwicklungsländer; - Verbesserung der Transparenz und des Profils bestehender Netzwerke zur Energieforschung und ihrer Aktivitäten; - Förderung der Technologie über Forschung und Entwicklung hinaus zum letztendlichen Einsatz; - Austausch von Wissen zu Entscheidungstools für die Planung, Ordnung nach Vordringlichkeit und Bewertung von Forschungsprogrammen. Die Themen Kernspaltung und -fusion, Wasserstoff und Brennstoffzellen wurden im Rahmen des Treffens nicht diskutiert, da man der Meinung war, dass die internationale Zusammenarbeit in diesen Bereichen bereits ausreichend fortgeschritten ist.
Länder
Vereinigtes Königreich