Physiker aus Cardiff geht als Gewinner aus "FameLab" hervor
Dr. Mark Lewney, Physiker aus dem britischen Cardiff, ist der Gewinner von "FameLab", das von den Organisatoren als "Pop Idol" der Welt der Wissenschaft beschrieben wird, und damit das neue Gesicht der britischen Wissenschaft. Dr. Lewneys Präsentation zur Physik der Musik, einschließlich Solos auf der E-Gitarre, kam bei den Zuschauern und der Jury im Finale am 11. Juni im Rahmen des Cheltenham Science Festivals gut an. Ein Juror beschrieb seinen Auftritt sogar als "atemberaubend". Dr. Lewney nahm ein Preisgeld in Höhe von 2.000 GBP (3.000 Euro) in Empfang und wird nun mit dem britischen Sender Channel 4 über eine mögliche Karriere als Moderator eines TV-Wissenschaftsprogramms verhandeln. Darüber hinaus wird er auf einer Reihe von Live-Wissenschaftsveranstaltungen, darunter das Cheltenham Science Festival 2006, auftreten. "FameLab hat sich als phantastische Möglichkeit herausgestellt, Wissenschaftstalente einem 'Fahrtest' zu unterziehen", sagte Hamish Mykura, Redaktionsleiter für Geschichte, Wissenschaft und Religion bei Channel 4. "Die Reaktion der Zuschauer im Finale sprach Bände und sie waren fasziniert von Mark. Er hat seine Konkurrenten weit hinter sich gelassen und besitzt genau das richtige Talent fürs TV." Kathy Sykes, Leiterin des Cheltenham Science Festivals, fügte hinzu: "Ich war absolut überwältigt von dem großen Interesse an FameLab. Es gab hunderte von Bewerbern, die eine blühende Gemeinschaft talentierter britischer Wissenschaftler mit Interesse an einer Verbreitung der Wissenschaft enthüllten. Eine ganz neue Generation von Vermittlern wurde zutage gefördert. Wir untersuchen derzeit Möglichkeiten sie zu ermutigen, weiter über die Wissenschaft zu kommunizieren." Teilnahmebedingungen für FameLab waren ein Mindestalter von 18 Jahren sowie eine Tätigkeit im Bereich Wissenschaft. Dies umfasste Wissenschaftsdozenten, Techniker und alle, die im Bereich Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik tätig sind. Der Wettbewerb zielte darauf ab, neue Talente im Bereich der Wissenschaftskommunikation hervorzubringen, anstatt jene zu fördern, die bereits in diesem Bereich tätig sind. Insgesamt haben 332 Personen an dem Wettbewerb teilgenommen.
Länder
Vereinigtes Königreich