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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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Führungskräfte der europäischen IKT- und Medienwirtschaft stellen Plan zur Entwicklung der digitalen Wirtschaft Europas auf

Vertreter von zehn führenden europäischen Telekommunikations-, Internet-, Fernseh- und Musikunternehmen sind am 8. und 9. Juli in London mit Vertretern der Kommission und der britischen Ratspräsidentschaft zusammengekommen, um zu erörtern, wie der aufkommenden europäischen dig...

Vertreter von zehn führenden europäischen Telekommunikations-, Internet-, Fernseh- und Musikunternehmen sind am 8. und 9. Juli in London mit Vertretern der Kommission und der britischen Ratspräsidentschaft zusammengekommen, um zu erörtern, wie der aufkommenden europäischen digitalen Wirtschaft ein Anstoß verliehen werden kann. Die Unternehmensleiter begrüßten die neue i2010-Initiative der Kommission, die auf die Vollendung des Binnenmarktes für elektronische Kommunikations- und Mediendienste abzielt, und schlugen einen gemeinsamen Ansatz für die Herausforderung der Umwandlung der aktuellen Konvergenz digitaler Technologien in Wachstum und Arbeitsplätze für Europa vor. Viviane Reding, EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien, begrüßte die eindeutige Unterstützung für ihre i2010-Initiative und sagte: "Die Herausforderung für die politischen Entscheidungsträger ist klar. Wenn wir das Wachstum wollen, das diese Branche verspricht, müssen wir eine einheitliche europäische Informationswirtschaft schaffen, mit einem stimmigen, nicht zu einschränkenden Rechtsrahmen, der dem Wettbewerb und dem Angebot von Diensten keine künstlichen Hindernisse in den Weg stellt." In der von den Unternehmensleitern vorgeschlagenen gemeinsamen Agenda heißt es, dass EU-Institutionen, nationale Behörden, Regulierungsbehörden und die Industrie zusammenarbeiten müssen, um den Fortschritt hin zu einer offenen und wettbewerbsfähigen digitalen Wirtschaft Europas zu beschleunigen. Insbesondere ruft sie alle Beteiligten auf zur: - Entwicklung des enormen Wachstumspotenzials der digitalen Wirtschaft durch Förderung von Investitionen in Inhalte, Dienstleistungen und Netzwerke; - Förderung neuer Märkte für Medieninhalte durch wirksamen Schutz der Rechte und Lizenzvereinbarungen. Hierzu wird die Industrie versuchen, sich bis Mai 2006 auf eine Europäische Charta "Online-Inhalte und Urheberrechte" zu einigen; - Gewährleistung, dass Europa weiterhin eine Vorreiterrolle in Bezug auf Innovation und Wachstum einnimmt, indem Anreize für private Forschungsinvestitionen geschaffen werden und die öffentlichen Forschungsausgaben in erster Linie auf IKT konzentriert werden. Alun Michael, britischer Minister für Industrie und die Regionen, der als Vertreter der britischen Ratspräsidentschaft an der Veranstaltung teilnahm, sagte: "Wenn die Menschen von den Möglichkeiten der digitalen Wirtschaft profitieren sollen, müssen wir dafür sorgen, dass wir das Wachstums- und Beschäftigungspotenzial nutzen können. Der heute verabschiedete Plan wird wesentlich dazu beitragen, dass uns dies gelingen wird. Diese Branche könnte zu einer Triebkraft der europäischen Wirtschaft werden, die Wohlstand und Beschäftigung auf der Grundlage der in Europa vorhandenen Fähigkeiten, Technologie und Kreativität schafft." Zu den Maßnahmen, die Kommissarin Reding im Rahmen der i2010-Inititative als nächste plant, gehören eine Strategie zur effizienteren Frequenznutzung und Vorschläge für einen Rahmen für die Bereitstellung audiovisueller Inhaltsdienste in Europa. Bei den zehn Unternehmen, die an der Konferenz teilgenommen haben, handelt es sich um: Thomson, Vivendi Universal und France Telecom Home Entertainment (alle Frankreich), O2, EMI Music, BBC und BT Group (alle VK), Tiscali und Fastweb (Italien) sowie Tele2 (Schweden).

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