Kommission leitet Aus- und Weiterbildungsprogramm auf dem Gebiet der Fusion mit Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen ein
Die Europäische Kommission hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für ihr Euratom-Aus- und Weiterbildungsprogramm auf dem Gebiet der Fusion unter dem Sechsten Rahmenprogramm (RP6) veröffentlicht.
Dieses Aus- und Weiterbildungsprogramm wird bis zu 100 Personenjahre an Aus- und Weiterbildung im Bereich der Fusionsenergieforschung mit einer Mittelzuweisung von acht Millionen Euro unterstützen. Das Programm steht Konsortien von Organisationen offen, die an dem Europäischen Fusionsprogramm beteiligt sind, und bietet Aus- und Weiterbildungsprogramme an, die für erfahrene Forscher, Postgraduierte und Ingenieure zugänglich sind.
Es wird erwartet, dass das Programm eine bedeutende Rolle bei der Förderung des bereits erfolgreichen Europäischen Kernforschungsraums spielen wird, indem es die Zusammenarbeit zwischen Forschungsorganisationen stärkt, Forscher aus den neuen EU-Mitgliedstaaten integriert und Wissen und Know-how zwischen Forschungslabors und Industrie zu einer breiten Palette von Fusionswissenschafts- und Technologiebereichen transferiert. All diese Aktivitäten werden das Projekt zum internationalen thermonuklearen Versuchsreaktor (ITER) unterstützen. Die von den erfolgreichen Konsortien ausgewählten Trainees werden sich in einer guten Position befinden, um am Bau und Betrieb des ITER teilzunehmen.
Europa ist weltweit führend in der Fusionsenergieforschung, aber dauerhafter Erfolg kann wie in jeder wissenschaftlichen Disziplin nur mit der Verfügbarkeit hochrangiger Forscher garantiert werden. Mit dem bevorstehenden Start des ITER ist es jetzt sehr wichtig, die für die Fusionsenergieforschung benötigten spezialisierten Kompetenzen aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln.Der vollständige Wortlaut der Ausschreibung ist auf folgender Website abrufbar: