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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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Norwegen eröffnet Brüsseler Verbindungsbüro für EU-Forschungszusammenarbeit

Der Forschungsrat von Norwegen hat ein spezielles Verbindungsbüro in Brüssel eröffnet, um den Einfluss und die Beteiligung Norwegens an Forschungs- und Innovationstätigkeiten der EU zu verstärken. Während einer Eröffnungszeremonie am 21. November in dem neuen Büro äußerte si...

Der Forschungsrat von Norwegen hat ein spezielles Verbindungsbüro in Brüssel eröffnet, um den Einfluss und die Beteiligung Norwegens an Forschungs- und Innovationstätigkeiten der EU zu verstärken. Während einer Eröffnungszeremonie am 21. November in dem neuen Büro äußerte sich der norwegische Staatssekretär für Bildung und Forschung Age Rosnes erfreut darüber, dass die norwegische Forschung im Herzen Europas vertreten sei. "Das Verbindungsbüro wird eine wichtige Plattform für die norwegische Forschung sein, wobei es Verbindungen zwischen den norwegischen Forschern und deren Partnern schaffen und die Ansichten Norwegens kundtun wird", so Rosnes weiter. "Es wird zur Schaffung eines klareren Bildes der norwegischen Forschungslandschaft beitragen und einen Mehrwert für die bereits in Brüssel geleistete Arbeit darstellen." Rosnes ergänzte, er freue sich, die norwegische Regierung bei der Eröffnung zu vertreten, angesichts des Schwerpunkts, den diese auf Bildung und Forschung und insbesondere internationale Forschungszusammenarbeit lege. "Die Eröffnung dieses Büros steht im Einklang mit unserer Absicht, uns aktiver an der EU zu beteiligen - wir unterstützen das Konzept des Europäischen Forschungsraums und wünschen uns mehr engagierte Zusammenarbeit mit europäischen Ländern, da dies zu mehr qualitativ hochwertiger Forschung führen wird", sagte er. Schließlich betonte Rosnes, dass das Verbindungsbüro zu einem entscheidenden Zeitpunkt eingerichtet worden sei. "Die Verhandlungen zum Siebten Rahmenprogramm [RP7] sind sehr wichtig für uns und es ist von entscheidender Bedeutung, den offenen Dialog mit der Kommission und anderen Akteuren in dem Verfahren fortzusetzen", sagte er. Richard Escritt, Direktor für die "Koordinierung der Gemeinschaftsmaßnahmen" innerhalb der GD Forschung der Kommission, beschrieb Norwegen als Modell dafür, wie die Forschungszusammenarbeit in Europa angegangen werden solle. Er führte die bisher erzielten "erstaunlichen" Erfolgsraten des Landes im RP6 auf eine klare und organisierte Strategie für die Zusammenarbeit in besonders starken Bereichen wie beispielsweise nachhaltige Entwicklung, Fischerei und Meereswissenschaften zurück. "Dieser Erfolg spiegelt ganz klar die Stärke der Vernetzung und wissenschaftlicher Spitzenleistungen in dem Land wider, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass Norwegen auf vielfältige Weise im geografischen Randgebiet der EU liegt", so Escritt weiter. Er beschrieb Norwegen außerdem als Modell dafür, wie durch Foren wie CREST am besten zum Forschungspolitikprozess der EU beigetragen werden kann. Arvid Hallén, Generaldirektor des Forschungsrats von Norwegen, schloss die Zeremonie mit folgenden Worten: "Die Entfernung zwischen Oslo und Brüssel beträgt nur zwei Flugstunden, aber gelegentliche Reisen sind kein Ersatz für ständige Kontakte, und die Existenz einer ständigen Vertretung in Brüssel wird die Beziehungen zu und die Zusammenarbeit mit der Kommission und anderen Mitgliedstaaten stärken und als Knotenpunkt für Wissenschaftler und andere Akteure in Norwegen fungieren."

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