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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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EU stellt zusätzliche Mittel für Kyoto-Technologietransfer bereit

Die Europäische Kommission wird weitere 853.000 Euro zur Unterstützung flexibler Mechanismen und Technologietransferaktivitäten unter dem Kyoto-Protokoll im Rahmen der bei der jüngsten UN-Konferenz zum Klimawandel in Montreal, Kanada, erzielten Vereinbarung bereitstellen. De...

Die Europäische Kommission wird weitere 853.000 Euro zur Unterstützung flexibler Mechanismen und Technologietransferaktivitäten unter dem Kyoto-Protokoll im Rahmen der bei der jüngsten UN-Konferenz zum Klimawandel in Montreal, Kanada, erzielten Vereinbarung bereitstellen. Der mit dem Ergebnis der Konferenz von Montreal zufriedene EU-Umweltkommissar Stavros Dimas erklärte: "Die Europäische Kommission hat sich voll und ganz den innovativen marktbasierten Mechanismen von Kyoto verschrieben, da sie saubere Technologie in die Entwicklungsländer bringen und die EU beim Erreichen ihres Kyoto-Ziels unterstützen werden. Während der Konferenz von Montreal haben die Parteien vereinbart, den Einsatz des CDM [Clean Development Mechanism - Mechanismus der sauberen Entwicklung] zu rationalisieren und zu stärken. Dies ist unser Beitrag zum Erreichen dieses Ziels." Die Gespräche von Montreal endeten am 11. Dezember mit einer Vereinbarung von 157 Nationen zur Entwicklung neuer verbindlicher Ziele für Treibhausgasemissionen, wenn das derzeitige Kyoto-Protokoll im Jahr 2012 endet. Die Länder vereinbarten, den CDM zu stärken und zu rationalisieren, und es wurden etwa sieben Millionen Euro hierfür versprochen. Der Mechanismus erlaubt Ländern mit Kyoto-Zielen die Durchführung von emissionsarmen Projekten in Entwicklungsländern und die Hinzurechnung der erzielten Reduktionen zu ihren Zielen. Ebenso trägt der CDM zum Transfer klimafreundlicher fortschrittlicher Technologie in Entwicklungsländer bei und unterstützt deren nachhaltige Entwicklung. Ein Teil des EU-Beitrags wird außerdem zur Einrichtung des Internationalen Registrierungssystems verwendet, das den Handel mit Kyoto-Emissionsguthaben überwacht. Die neue Zuweisung kommt zu den 1,2 Millionen Euro hinzu, die die Kommission in den letzten zwei Jahren zur Unterstützung des Kyoto-Prozesses bereits gezahlt hat. Im Jahr 2006 beabsichtigt die Europäische Kommission, weitere Finanzierungsmittel in Höhe von rund 850.000 Euro bereitzustellen. "Wir sind der Kommission zutiefst dankbar", sagte Richard Kinley, der amtierende Leiter des Klimasekretariats der Vereinten Nationen in Bonn. "Mit Hilfe dieses Beitrags werden wir sicherstellen können, dass die Arbeit an den Kyoto-Mechanismen wie geplant fortschreitet." Die EU-Mitgliedstaaten haben selbst 3,67 Millionen Euro zur Unterstützung eines verstärkten CDM bereitgestellt und haben bereits mehr als 2,7 Milliarden Euro für den Kauf von mehr als 540 Millionen Guthaben im Wert von jeweils einer Tonne Kohlendioxid vorgesehen.

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