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Kommission will Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Maschinenbauindustrie fördern

Die Kommission hat eine Expertengruppe eingerichtet, die die Herausforderungen bewerten soll, denen die europäische Maschinenbauindustrie - eine wichtige Branche für die Gesamtwettbewerbsfähigkeit Europas - gegenübersteht. Maschinenbau ist ein großer Industriesektor in Europ...

Die Kommission hat eine Expertengruppe eingerichtet, die die Herausforderungen bewerten soll, denen die europäische Maschinenbauindustrie - eine wichtige Branche für die Gesamtwettbewerbsfähigkeit Europas - gegenübersteht. Maschinenbau ist ein großer Industriesektor in Europa mit 2,4 Millionen direkten Beschäftigen in rund 23.000 Unternehmen. Mit einem Anteil von 41 Prozent am Weltmarkt ist er weltweit führend. Industrielle, Vertreter von Mitgliedstaaten, Gewerkschaftsvertreter und Wissenschaftler in der Gruppe "EnginEurope" werden die Herausforderrungen bewerten, denen der Maschinenbau in zehn Jahren gegenüberstehen wird, und Maßnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Europas in diesem Bereich vorschlagen. Nach dem ersten Treffen der Arbeitsgruppe in Brüssel am 9. Februar sagte der Vizepräsident der Kommission Günter Verheugen, der für das Ressort Unternehmen und Industrie zuständig ist: "EnginEurope wird analysieren, welches die Stärken und Schwächen der wichtigen europäischen Maschinenbauindustrie sind. Wir brauchen neue Ideen und Konzepte, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und in Europa ein hohes Beschäftigungsniveau in diesem Bereich aufrechtzuerhalten." Die Kommission befürchtet, dass die derzeitige hervorragende Leistung des Maschinenbausektors durch den immer stärkeren internationalen Wettbewerb, ein niedriges Investitionsniveau und reduzierte Ausgaben für Forschung und Entwicklung im privaten und öffentlichen Sektor gefährdet werden könnte. Die Gruppe wird Maßnahmen in den Bereichen Forschung und Innovation, geistige Eigentumsrechte, Verfügbarkeit von qualifizierten Technikern und Ingenieuren sowie Festlegung der künftigen europäischen strategischen und technologischen Grundlagen vorschlagen. Den Vorsitz der Gruppe führt Professor Fritz Klocke, Leiter des Lehrstuhls für Technologie der Fertigungsverfahren der Technischen Hochschule Aachen. EnginEurope wird der Kommission voraussichtlich Anfang 2007 einen Bericht vorlegen.

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