Genehmigung staatlicher Beihilfen für Forschungsplattform für Nanoelektronik in Dresden
Die Europäische Kommission hat staatliche Fördermittel in Höhe von 232,5 Millionen Euro zur Schaffung einer neuen Forschungsplattform für Nanoelektronik in Dresden genehmigt. Die Plattform ist ein Gemeinschaftsprojekt der Infineon Technologies AG, der Fraunhofer Gesellschaft und der Advanced Micro Devices Inc. Die Einrichtung umfasst zwei neue Forschungszentren, wo die Durchführung verschiedener Kooperationsforschungsprojekte geplant ist. Die Kommission geht davon aus, dass das Projekt keine Wettbewerbsverzerrung bewirken wird und im Einklang mit den Vorschriften für staatliche Beihilfen des EG-Vertrags steht. "Ich freue mich, eine Beihilfe genehmigen zu können, welche die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Bereich der Nanoelektronik stärkt, Innovation unterstützt und gleichzeitig zur wirtschaftlichen Entwicklung eines Fördergebiets beiträgt", sagte Neelie Kroes, EU-Kommissarin für Wettbewerb. Das Projekt wird insgesamt 700 Millionen Euro kosten. Nach Angaben der deutschen Behörden soll das Projekt dazu beitragen, die Forschungsplattform Dresden zum dritten Zentrum der europäischen Spitzenforschung im Bereich der Nanoelektroniktechnologien zu machen, neben der französischen Forschungseinrichtung LETI (Grenoble) und dem belgischen Forschungszentrum IMEC (Löwen).
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Deutschland