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Scheidende italienische Regierung: "Brain Gain"-Aktionsplan nicht blockiert

Die scheidende italienische Regierung hat Behauptungen zurückgewiesen, sie habe die Finanzierung eines nationalen "Brain Gain"-Aktionsplans blockiert, der auf die Unterstützung der Rückkehr der führenden Forscher und Wissenschaftler des Landes aus dem Ausland abzielt. Am 10....

Die scheidende italienische Regierung hat Behauptungen zurückgewiesen, sie habe die Finanzierung eines nationalen "Brain Gain"-Aktionsplans blockiert, der auf die Unterstützung der Rückkehr der führenden Forscher und Wissenschaftler des Landes aus dem Ausland abzielt. Am 10. Mai hat die römische Tageszeitung "La Repubblica" behauptet, es sei eine Entscheidung im März getroffen worden, als die scheidende Regierung Änderungen an dem Haushalt für 2006 vorgenommen hatte, wodurch die Haushaltszuweisungen bis 2007 verschoben wurden. Der Aktionsplan, der im Jahr 2001 eingeleitet wurde, stellte zusätzliche Mittel für italienische Hochschulen bereit, die diesen ermöglichen, italienischen und ausländischen Forschern und Wissenschaftlern, die in ihren Einrichtungen arbeiten möchten, Kurzzeitverträge von sechs Monaten bis zu drei Jahren anzubieten. Seit seiner Umsetzung haben insgesamt 466 Forscher und Professoren, von denen die Hälfte zurückkehrende italienische Wissenschaftler waren, von dem Programm profitiert. Die scheidende Ministerin für Bildung, Hochschule und Forschung, Letizia Moratti, gab eine offizielle Stellungnahme ab, in der sie die Behauptungen der Zeitung zurückwies. Darin heißt es, dass die Haushaltsdiskussionen im Gegenteil das Engagement des Ministeriums zur Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen für Forscher, die bereits Verträge durch den Aktionsplan erhalten hätten, bestätigten. Im Rahmen der Stellungnahme wurde bekannt geben, dass das Ministerium weitere drei Millionen Euro zuweise, um die Hochschulen bei der Bereitstellung von Zuschüssen für 300 dieser Forscher zu unterstützen. In anderen diesbezüglichen Nachrichten heißt es, der italienische Ministerpräsident Romano Prodi sei formell mit der Bildung der nächsten Regierung beauftragt worden. Eine Entscheidung in Bezug auf die Ernennung eines Ministers für Bildung und Forschung wurde jedoch bis zum Jahresende verschoben.

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Italien